Lynas Rare Earths hat sich innerhalb weniger Wochen zwei staatlich gestützte Abnahmeverträge gesichert – und damit einen erheblichen Teil seiner künftigen Produktion zu garantierten Mindestpreisen verankert. Das schafft eine Planungssicherheit, die in der volatilen Rohstoffbranche selten ist.

Der US-Deal im Detail

Am 16. März 2026 unterzeichnete die US-Tochter Lynas USA LLC eine bindende Absichtserklärung mit dem US-Verteidigungsministerium. Über vier Jahre stellt die US-Regierung rund 96 Millionen US-Dollar für den Kauf von leichten und schweren Seltenerden-Oxiden bereit. Entscheidend ist dabei ein Mindestpreis von 110 US-Dollar pro Kilogramm für Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) – eine direkte Absicherung gegen Preiseinbrüche am Spotmarkt.

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Der neue Vertrag ersetzt eine frühere Vereinbarung, die angepasst werden musste, nachdem Unsicherheiten rund um den geplanten Bau einer Schwer-Seltenerden-Verarbeitungsanlage im texanischen Seadrift entstanden waren.

Japan verlängert bis 2038

Parallel dazu hat Lynas seine Partnerschaft mit Japan Australia Rare Earths (JARE) bis 2038 ausgedehnt. JARE verpflichtet sich, jährlich mindestens 5.000 Tonnen NdPr-Oxid abzunehmen – ebenfalls zum Mindestpreis von 110 US-Dollar pro Kilogramm. Zusätzlich sichert sich Japan mindestens 50 Prozent der gesamten Schwer-Seltenerden-Produktion von Lynas.

Damit stehen hinter einem wachsenden Teil der Lynas-Produktion zwei souveräne Käufer: die USA und Japan. Beide Länder verfolgen das strategische Ziel, ihre Versorgung mit kritischen Mineralien unabhängiger von China zu gestalten – und Lynas ist als größter Seltenerdenproduzent außerhalb Chinas der naheliegende Partner.

Stabiler Ausblick trotz Kurskorrektur

Die Aktie hat in den vergangenen sieben Tagen leicht nachgegeben, notiert auf Jahressicht jedoch rund 180 Prozent höher. Die neuen Verträge dürften die Cashflow-Sichtbarkeit für eines der wichtigsten Lynas-Produkte deutlich verbessern. Mit definierten Mindestpreisen in beiden Vereinbarungen ist das Unternehmen weniger abhängig von kurzfristigen Marktbewegungen – ein Argument, das gerade in einem Umfeld erhöhter Rohstoffvolatilität an Gewicht gewinnt.

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