Lockheed Martin hat am Dienstag ein neues Allzeithoch markiert – gemeinsam mit Branchenkollege RTX. Treiber sind volle Auftragsbücher und eine geopolitische Lage, die die Nachfrage nach Rüstungsgütern weiter anheizt.

Geopolitik befeuert die Nachfrage

Die Eskalation im Nahen Osten – konkret die laufende „Operation Epic Fury" – rückt Präzisionsmunition und Raketenabwehrsysteme stärker in den Fokus. Systeme wie die Tomahawk-Marschflugkörper der Varianten Block IV und V stehen dabei besonders im Mittelpunkt. Gleichzeitig signalisiert die US-Regierung Interesse an einem weiterentwickelten F-35-Konzept, das Technologien der nächsten Kampfjet-Generation integrieren soll.

Hinzu kommen operative Fortschritte: In Alabama investiert Lockheed Martin in den Ausbau seiner Fertigungskapazitäten, unterstützt durch ein staatliches Förderabkommen vom 10. März 2026. Tochterunternehmen Sikorsky stellte zudem gemeinsam mit Robinson Helicopter den R66 TURBINETRUCK vor – eine Plattform für autonome Drehflügler, die künftig Logistik- und Versorgungsmissionen flexibler gestalten soll.

Personalwechsel und langfristige Verträge

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Ab dem 16. März übernimmt Mark Kvasnak als neuer Vice President of Investor Relations die Kommunikation mit Aktionären. Er folgt auf Maria Ricciardone – ein routinemäßiger Wechsel, der in eine Phase intensiver operativer Skalierung fällt.

Im Bereich der schweren Transporthubschrauber verlängerten sechs Betreiber des S-92 ihre Teilnahme am Total Assurance Program. Diese Vertragsverlängerungen begleiten die Hochlaufphase der neuen Variante S-92A+, mit der Lockheed die bestehende Flotte modernisieren will.

Die Aktie notiert aktuell rund drei Prozent unterhalb des frisch markierten 52-Wochen-Hochs von 579,50 Euro und liegt seit Jahresbeginn bereits gut 32 Prozent im Plus. Wie nachhaltig diese Dynamik ist, hängt wesentlich davon ab, ob die Ausweitung der Fertigungskapazitäten die Produktionsmargen langfristig stützt – oder ob steigende Energie- und Inflationskosten den Spielraum zunehmend einengen.

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