Während die Rüstungsbranche über steigende Verteidigungsbudgets diskutiert, liefert Lockheed Martin gerade handfeste Belege für die Leistungsfähigkeit seiner Waffensysteme. Die Precision Strike Missile (PrSM) kam im März 2026 erstmals in einem echten Konflikt zum Einsatz — und die nächste Ausbaustufe bestand gleichzeitig ihren ersten Flugtest.

Erstmals im Einsatz: PrSM über Iran

Das U.S. Central Command bestätigte, dass HIMARS-Systeme im Rahmen der Operation Epic Fury PrSM-Raketen gegen iranische Militärziele eingesetzt haben. Die Reichweite des Systems erlaubte es Artillerieeinheiten, strategische Ziele aus Hunderten von Kilometern Entfernung zu treffen — ohne Unterstützung durch Luftwaffe oder Marineraketen.

Diese Gefechtsbewährung trifft zeitlich zusammen mit dem erfolgreichen Erstflugtest der PrSM Increment 2 am 12. März 2026. Die neue Variante flog 350 Kilometer und demonstrierte dabei einen Multi-Mode-Suchkopf, der auch bewegliche Seeziele erfassen kann. Damit erweitert sich das Einsatzprofil des Systems grundlegend: von festen Landzielen hin zu zeitkritischen Bedrohungen auf See.

Mehrstufige Roadmap als langfristiger Umsatztreiber

Das PrSM-Programm endet nicht bei Increment 2. Increment 3 soll verbesserte Gefechtskopf-Optionen erhalten, Increment 4 — an dem neben Lockheed auch ein Team aus Raytheon und Northrop Grumman arbeitet — eine Reichweite von über 1.000 Kilometern erreichen. Increment 5 soll diese Distanz ebenfalls überschreiten und zusätzlich von autonomen Abschussplattformen operieren können.

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Diese gestaffelte Entwicklung sichert dem Segment Missiles and Fire Control einen langen Auftragsvorlauf — einem der zentralen Wachstumsbereiche neben dem F-35-Programm.

Starke Zahlen im Rücken

Der finanzielle Rahmen stützt das Bild: Lockheed meldete zum Jahresende 2025 einen Rekordauftragsbestand von 194 Milliarden Dollar, ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzprognose für 2026 liegt bei 77,5 bis 80,0 Milliarden Dollar. Ergänzend investiert das Unternehmen über 150 Millionen Dollar in den Ausbau seines Werks in Pike County, Alabama, wo unter anderem THAAD, Javelin und LRASM gefertigt werden.

Die Aktie hat sich seit ihrem 52-Wochen-Tief bei 349,50 Euro deutlich erholt und notiert aktuell rund 60 Prozent darüber — ein Kursanstieg, der die gestiegene Nachfrage nach Lockheed-Systemen widerspiegelt.

Am 21. April 2026 legt Lockheed die nächsten Quartalszahlen vor. Dann wird sich zeigen, wie stark das PrSM-Programm und die steigende Auslastung der Produktionskapazitäten bereits in den Zahlen des Segments Missiles and Fire Control sichtbar werden.

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