Lockheed Aktie: KI-Testflug
Künstliche Intelligenz hält immer schneller Einzug in militärische Systeme – und zwar nicht nur auf dem Papier. Lockheed Martin hat diese Woche einen weiteren Schritt gemacht und KI-gestützte Verfahren direkt an Bord eines F-35-Kampfjets erprobt. Was steckt hinter diesem Vorstoß – und warum kommt das Thema gerade jetzt so stark auf?
KI zieht ins Cockpit ein
Am 25. Februar 2026 testete Lockheed Martin auf der Nellis Air Force Base ein System zur KI-unterstützten Gefechtsidentifikation auf einer F-35. Der Kern: In Einsatzlagen sollen moderne Rechenmodelle helfen, Informationen schneller zu verarbeiten und Ziele bzw. Situationen besser einzuordnen.
Solche Tests sind ein praktischer Baustein dafür, vorhandene Plattformen mit neuen, datengetriebenen Fähigkeiten aufzurüsten – statt ausschließlich auf komplett neue Flugzeuggenerationen zu setzen.
Warum die US-Streitkräfte jetzt Tempo machen
Der Test passt in die aktuellen Modernisierungspläne der US-Luftwaffe. Das Department of the Air Force baut seine Beschaffungs- und Entwicklungsprozesse um, um das DAF Battle Network schneller voranzubringen. Ziel ist eine gemeinsame Datenebene, die die Zusammenarbeit verbündeter Kräfte erleichtert und neue Fähigkeiten zügiger in die „Joint Force“ bringt.
Parallel zeigt sich, wie hoch das Thema politisch und strategisch aufgehängt ist: Das Pentagon drängt laut Ausgangstext auf möglichst uneingeschränkten Zugriff auf fortgeschrittene KI-Modelle für nationale Sicherheitsaufgaben. Dass selbst akademische Simulationen – etwa am King’s College London – die Dynamik solcher Modelle in Gefechtsszenarien untersuchen, unterstreicht: Militär-KI gilt als Chance, ist aber auch ein Feld mit vielen offenen Detailfragen.
Geopolitischer Druck als Verstärker
Der Sektor bleibt zudem durch anhaltende Spannungen aufgeladen. Die USA halten aktuell ihre größte militärische Präsenz im Nahen Osten seit Jahrzehnten aufrecht. NATO-AWACS-Aufklärungsflugzeuge haben ihren Fokus zuletzt ebenfalls stärker auf die Region gelegt und überwachen Aktivitäten von Stützpunkten in der Türkei aus.
Dieses Umfeld erklärt, warum Themen wie vernetzte Luftoperationen, schnelle Lagebilder und technologische Aufrüstung weiter oben auf der Prioritätenliste stehen – und warum Tests wie der in Nellis nicht isoliert zu sehen sind.
Zum Marktbild: Die Lockheed-Aktie schloss am Mittwoch bei 548,50 Euro und liegt damit rund 3,16% unter dem jüngsten 52‑Wochen‑Hoch – ein Hinweis, dass der Titel zuletzt eher konsolidiert, während das strategische Thema „Defense & KI“ operativ weiter Fahrt aufnimmt.
Lockheed-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Lockheed-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Lockheed-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Lockheed-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Lockheed: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








