Lockheed Martin sammelt weiter Punkte im Rüstungsgeschäft – diesmal mit einem größeren Marineauftrag der US Navy. Parallel zieht die F-35 in Europa weiter Aufmerksamkeit auf sich. Doch was steckt hinter der neuen Nachrichtenlage, und wie passt das zu den zuletzt gemischten Quartalszahlen?

U-Boot-Jagd: US Navy vergibt Großauftrag

Laut GovCon Wire hat die US Navy heute einen potenziell fünfjährigen Vertrag an Lockheed Martin vergeben. Das Volumen kann sich auf bis zu 479,9 Mio. US-Dollar belaufen, die Basisvereinbarung liegt bei 78,4 Mio. US-Dollar.

Im Mittelpunkt steht die Unterstützung des U-Boot-Abwehrsystems AN/SQQ-89A(V)15. Geplant sind Entwicklungs-, Zertifizierungs- und Integrationsarbeiten – und zwar nicht nur für die USA, sondern auch für Japan und Australien. Die Arbeiten laufen zunächst bis Februar 2027. Werden alle Optionen gezogen, reicht das Projekt bis Februar 2031.

F-35: Europäischer Druck nimmt zu

Neben der Marine sorgt die Luftfahrtsparte für Gesprächsstoff. Wie The Straits Times berichtet, hat der US-Botschafter in Portugal, John Arrigo, Lissabon dazu aufgefordert, die alternde F-16-Flotte durch den F-35-Tarnkappenjet zu ersetzen.

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Als Argument nannte er vor allem die bessere Zusammenarbeit innerhalb des Bündnisses: In Europa seien mehr als 900 F-35 entweder bereits im Dienst oder bestellt. Zudem verwies er darauf, dass 25% der Bauteile aus Europa stammen.

Gemischte Zahlen – Dividende bleibt planbar

Auf der Ergebnisebene war das Bild zuletzt nicht durchgängig positiv: Im vierten Quartal 2025 lag der Gewinn je Aktie laut Ticker Report mit 5,80 US-Dollar unter der Konsensschätzung von 6,33 US-Dollar. Beim Umsatz übertraf das Unternehmen die Erwartungen dagegen: 20,32 Mrd. US-Dollar bedeuteten ein Plus von 9,1% gegenüber dem Vorjahr.

Für einkommensorientierte Aktionäre bleibt die Ausschüttung planbar. Die nächste Quartalsdividende beträgt 3,45 US-Dollar je Aktie und wird am 27. März 2026 ausgezahlt. Stichtag ist der 2. März 2026 (Ex-Dividenden-Tag). DividendMax beziffert die annualisierte Dividende damit auf 13,80 US-Dollar je Aktie.

Beim Kurs zeigt sich währenddessen wenig Bewegung: Heute notiert das Papier mit 557,20 € leicht im Minus (-0,25%), nachdem es in den vergangenen 30 Tagen spürbar zugelegt hatte (+11,51%).

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