SoftBank Aktie: Gigantische KI-Offensive
SoftBank untermauert seine Ambitionen im Bereich der künstlichen Intelligenz mit einem massiven strategischen Vorstoß auf zwei Ebenen. Der Technologiekonzern beteiligt sich nicht nur maßgeblich an einer Milliarden-Finanzierungsrunde für das Startup Wayve, sondern plant parallel ein Infrastrukturprojekt der Superlative zur Energieversorgung von Rechenzentren. Doch rechtfertigt das enorme Investitionsvolumen die Risiken dieser langfristigen Wette?
Am Mittwoch schloss das auf autonomes Fahren spezialisierte Startup Wayve eine Serie-D-Finanzierungsrunde über 1,2 Milliarden Dollar ab. Die Bewertung des Unternehmens klettert damit auf 8,6 Milliarden Dollar. SoftBank agierte hierbei als Teil eines hochkarätigen Konsortiums, dem auch Microsoft, Nvidia und der Automobilhersteller Stellantis angehören. Zusätzlich sicherte sich Wayve weitere 300 Millionen Dollar von Uber, die jedoch an die Erreichung spezifischer Leistungsziele geknüpft sind.
Das frische Kapital fließt unmittelbar in die kommerzielle Expansion. Bereits in diesem Jahr sollen in London erste Robotaxi-Tests in Zusammenarbeit mit Uber starten. Ab 2027 ist die Integration der KI-Software in private Fahrzeuge geplant. Die Technologie wurde bereits in über 500 Städten weltweit unter realen Bedingungen getestet.
Energiehunger der KI stillen
Neben der Software-Seite adressiert SoftBank mit einem noch größeren Projekt die physischen Grenzen der KI-Skalierung. Die Tochtergesellschaft SB Energy entwickelt ein Gaskraftwerk an der Grenze zwischen Ohio und Kentucky, das mit einer Kapazität von 9,2 Gigawatt neue Maßstäbe setzt. Die geschätzten Entwicklungskosten belaufen sich auf rund 33 Milliarden Dollar.
Dieses Infrastrukturvorhaben ist eng mit der „Stargate“-Initiative von OpenAI verknüpft und zielt darauf ab, den immensen Strombedarf künftiger KI-Rechenzentren zu decken. Das geplante Kraftwerk wäre das größte seiner Art in den USA und könnte theoretisch 7,5 Millionen Haushalte versorgen. Die Bauzeit wird auf bis zu ein Jahrzehnt veranschlagt, wobei Unternehmen wie Bechtel und GE Vernova die Umsetzung leiten sollen.
Die Finanzierung des Energieprojekts stützt sich maßgeblich auf japanisches Kapital. SoftBank reagiert damit auch auf die politische Agenda der US-Regierung, die Technologieunternehmen dazu drängt, eigene Kapazitäten zur Stromerzeugung aufzubauen, um das öffentliche Netz nicht zu überlasten. Während die Kommerzialisierung von Wayve bereits für 2027 anvisiert ist, stellt das Kraftwerksprojekt eine fundamentale Wette auf den Infrastrukturbedarf des nächsten Jahrzehnts dar.
SoftBank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SoftBank-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:
Die neusten SoftBank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SoftBank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
SoftBank: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








