Während andere Rüstungswerte zittern, zeigt Leonardo erstaunliche Gelassenheit. Der italienische Rüstungs- und Luftfahrtkonzern meistert einen wichtigen Chefwechsel nahezu geräuschlos - und das kurz nach beeindruckenden Quartalszahlen. Kann diese Ruhe den weiteren Aufwärtstrend der Aktie stützen?

Nahtlose Übergabe an der Finanzspitze

Alessandra Genco hat ihre Position als Finanzchefin von Leonardo nach gegenseitigem Einvernehmen aufgegeben. Bereits am 5. November hatte der Aufsichtsrat Giuseppe Aurilio, bisheriger Chief Operating Officer von Telespazio, zum neuen CFO ernannt. Genco blieb bis zum 10. November im Amt, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Der Timing könnte kaum besser sein: Die Führungswechsel vollzieht sich unmittelbar nach der Vorlage starker Neunmonatszahlen. Leonardo konnte damals zweistelliges Wachstum bei Neuaufträgen, Umsätzen und dem EBITA vorweisen und bekräftigte seine Jahresprognose für 2025.

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Aktienrückkauf programmgemäß abgeschlossen

Parallel zum Personalwechsel schloss Leonardo sein Aktienrückkaufprogramm erfolgreich ab. Das Programm, das am 17. Oktober gestartet war, erreichte mit dem letzten Handel am 6. November seine maximale autorisierte Menge. Insgesamt kaufte der Konzern 600.000 eigene Aktien für 29,7 Millionen Euro zurück.

Die Märkte honorierten die developments mit Gelassenheit. Die Aktie zeigte sich stabil und behauptete sich über der psychologisch wichtigen 50-Euro-Marke. Die zurückhaltende Reaktion deutet darauf hin, dass beide Corporate Actions von den Anlegern antizipiert wurden und bereits eingepreist sind.

Blick nach vorn: Strategie im Fokus

Mit dem abgeschlossenen Führungswechsel konzentrieren sich die Anleger nun auf die Umsetzung der Unternehmensstrategie unter dem neuen Finanzchef. Der nächste Meilenstein im Finanzkalender ist die Vorlage der vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2024, typischerweise im Februar.

Die entspannte Marktreaktion auf die jüngsten Entwicklungen unterstreicht das Vertrauen in Leonadros Kurs. In einer Branche, die aktuell mit geopolitischen Spannungen kämpft, beweist der Konzern erstaunliche Stabilität. Die Frage ist: Kann Leonardo diesen ruhigen Kurs fortsetzen, während sich die weltpolitische Lage weiter zuspitzt?

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