Die Submarke MONA hat sich für XPeng als echter Wachstumstreiber erwiesen. Rund 40 Prozent aller Fahrzeugauslieferungen im Jahr 2025 entfielen auf das erst im August 2024 gestartete Label — ein Tempo, das selbst optimistische Erwartungen übertroffen haben dürfte.

Wie MONA den Durchbruch schaffte

Das Debütmodell M03 sammelte innerhalb von 24 Stunden nach dem Launch mehr als 30.000 Bestellungen ein. Für das Gesamtjahr 2025 lieferte XPeng insgesamt 429.445 Fahrzeuge aus, davon allein 175.183 Einheiten des M03. Die Marke zielt bewusst auf das Massensegment — eine Strategie, die in einem hart umkämpften chinesischen EV-Markt aufzugehen scheint.

Mit dem neuen Modell D03 und einem geplanten Mittelklasse-SUV (D02) will XPeng das MONA-Portfolio in diesem Jahr zu einer vollständigen Limousinen-SUV-Aufstellung ausbauen.

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Volkswagen-Deal als stiller Gewinnbringer

Im vierten Quartal 2025 meldete XPeng erstmals in seiner Geschichte einen Quartalsgewinn: 380 Millionen Renminbi Nettogewinn bei einem Umsatz von 22,25 Milliarden Renminbi — ein Plus von 38,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Bruttomarge stieg auf 21,3 Prozent.

Einen erheblichen Anteil daran hatte die Technologielizenzierung an Volkswagen. Einnahmen von über 3 Milliarden Renminbi aus Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen für den deutschen Konzern flossen mit einer Bruttomarge von über 90 Prozent in das Ergebnis ein — ein Geschäftsbereich, der kaum Schlagzeilen macht, aber die Profitabilität spürbar stützt.

Ausblick: International und technologisch

Für 2026 plant XPeng, die Auslandsauslieferungen auf 90.000 Einheiten zu verdoppeln. Langfristig sollen bis 2030 rund 70 Prozent der Gesamtgewinne aus internationalen Märkten stammen. Parallel dazu steigen die Investitionen in physische KI-Forschung von 4,5 auf 7 Milliarden Renminbi.

Das erste Quartal 2026 dürfte jedoch eine Delle zeigen: XPeng erwartet zwischen 61.000 und 66.000 Auslieferungen sowie Umsätze zwischen 12,20 und 13,28 Milliarden Renminbi — beides unter dem Vorjahresniveau. Die Aktie notiert aktuell rund 33 Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs, was zeigt, dass der Markt die strukturellen Fortschritte noch nicht vollständig eingepreist hat.

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