Mit dem „Michelangelo Dome" präsentiert Leonardo ein Verteidigungssystem, das weit mehr ist als ein technisches Prestigeprojekt. Der erste Einsatztest soll in der Ukraine stattfinden — in einem realen Kriegsumfeld. 2027 folgen NATO-Tests gegen Drohnenschwärme und ballistische Raketen.

Marktpotenzial von 21 Milliarden Euro

Das multi-domänale Abwehrsystem ist auf volle Interoperabilität zwischen verschiedenen Einsatzbereichen ausgelegt und bildet einen Kern von Leonardos aktualisiertem Industrieplan 2026–2030. Das Unternehmen beziffert das Geschäftspotenzial allein durch den Michelangelo Dome auf rund 21 Milliarden Euro über die nächste Dekade: sechs Milliarden Euro an Aufträgen bis 2030, weitere 15 Milliarden im darauffolgenden Fünfjahreszeitraum.

Bereits jetzt laufen Gespräche mit rund zwanzig Ländern, die Interesse an dem System bekundet haben. Die ersten Komponenten befinden sich nach Unternehmensangaben bereits im Bau.

Wachstumsstrategie mit Substanz

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Der übergeordnete Industrieplan sieht kumulative Aufträge von 142 Milliarden Euro und Umsätze von 126 Milliarden Euro zwischen 2026 und 2030 vor. Um dieses Wachstum zu stemmen, plant Leonardo eine erhebliche Personalausweitung: von 51.400 Mitarbeitern im Jahr 2023 auf rund 75.500 bis 2030, mit 28.000 Neueinstellungen im Planungszeitraum — überwiegend mit MINT-Hintergrund.

Flankiert wird die Strategie durch den Zukauf im Cybersicherheitsbereich: Leonardo hat eine bindende Vereinbarung zur Übernahme des britischen Unternehmens Becrypt unterzeichnet. Der Abschluss ist für das zweite Quartal 2026 geplant und soll Leonardos Position im Vereinigten Königreich sowie bei den Five-Eyes-Staaten stärken.

Die Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch und hat seit Jahresbeginn rund 25 Prozent zugelegt — ein Kursanstieg, der den wachsenden Appetit der Märkte auf europäische Rüstungswerte widerspiegelt. Am 24. Juni 2026 steht zudem die Dividendenzahlung an.

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