Der italienische Rüstungskonzern Leonardo treibt seine Expansion auf dem Wasser weiter voran. Mit der vollständigen Übernahme des Sensor-Spezialisten GEM Elettronica sichert sich das Unternehmen wichtige Technologien für die militärische Seefahrt. Der Schritt fügt sich nahtlos in eine breitere Strategie ein, die das Portfolio über alle Verteidigungsbereiche hinweg ausbauen soll.

Fokus auf Marine-Technologie

Durch die Aufstockung der Anteile von 65 auf 100 Prozent integriert Leonardo nun die komplette Expertise von GEM Elettronica. Das übernommene Unternehmen erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von über 45 Millionen Euro und ist auf Navigationssysteme sowie Radar- und Optronik-Sensoren spezialisiert. Diese Komponenten sind gezielt auf den militärischen Marinebereich und die Küstenüberwachung zugeschnitten.

Das Ziel der Transaktion ist klar definiert: Leonardo will künftig komplette Systemlösungen für maritime Anwendungen aus einer Hand anbieten. Die Integration der neuen Sensortechnologien soll dem Konzern helfen, sich bei kommenden internationalen Marineaufträgen besser zu positionieren.

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Aggressiver Ausbau des Portfolios

Der Zukauf ist Teil einer umfassenden Konsolidierungswelle. Erst am 18. März schloss der Konzern die Übernahme der Rüstungssparte der Iveco Group ab. Der aktualisierte Industrieplan bis 2030 legt den Schwerpunkt auf integrierte Sicherheitssysteme, die Luft, Land, See, Weltraum und Cyber-Bereiche abdecken.

Finanziell ist dieses anorganische Wachstum gut untermauert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 stiegen die Auftragseingänge um 15 Prozent auf 23,8 Milliarden Euro, während unter dem Strich ein Nettoergebnis von 1,3 Milliarden Euro stand. Ein Book-to-Bill-Verhältnis von 1,2 signalisiert zudem eine gut gefüllte Projektpipeline.

Solides Fundament für 2026

An der Börse reagieren Anleger am Montag leicht verhalten auf die Neuigkeiten. Die Aktie notiert bei 60,00 Euro und verzeichnet ein moderates Tagesminus von 1,25 Prozent. Seit Jahresbeginn steht jedoch weiterhin ein solides Plus von gut 17 Prozent zu Buche, getragen von den generell steigenden europäischen Verteidigungsausgaben.

Für das laufende Jahr 2026 rechnet das Management mit neuen Aufträgen in Höhe von rund 25 Milliarden Euro. Aktionäre profitieren direkt von der jüngsten Geschäftsentwicklung: Für das vergangene Jahr schlägt der Vorstand eine Dividende von 0,63 Euro je Aktie vor, was einer Steigerung von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

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