Leonardo Aktie: Starker Wachstumsplan
Leonardo hat diese Woche seinen aktualisierten Industrieplan für 2026 bis 2030 vorgestellt — und die Zahlen sind beeindruckend. Der italienische Rüstungs- und Technologiekonzern will seinen Umsatz bis zum Ende des Jahrzehnts von 19,5 Milliarden auf 30 Milliarden Euro steigern und setzt dabei auf ein breites Spektrum: von KI-gestützter Luftverteidigung bis hin zu Cybersicherheit.
Solide Basis, ambitionierte Ziele
Das Fundament für den Wachstumsplan lieferte ein starkes Geschäftsjahr 2025. Die Neuaufträge stiegen um 14,5 Prozent, allein die Luftfahrtsparte verzeichnete ein Auftragsplus von 55 Prozent. Das EBITA lag bei 1,75 Milliarden Euro, und Leonardo halbierte seine Nettoverschuldung auf 1,0 Milliarden Euro — unter anderem durch den Verkauf des Unterwasserwaffen-Geschäfts an Fincantieri.
Für 2026 erwartet der Konzern Neuaufträge von 25 Milliarden Euro, Umsätze von 21 Milliarden Euro und ein EBITA von rund 2,03 Milliarden Euro. Die Dividende soll auf 0,63 Euro je Aktie steigen — ein Zuwachs von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Das Michelangelo-Projekt
Herzstück der Strategie ist das sogenannte Michelangelo Dome-System, eine KI-gestützte Luftverteidigungsarchitektur. CEO Roberto Cingolani beziffert das Geschäftspotenzial bis 2035 auf 21 Milliarden Euro, davon sollen bereits 6 Milliarden bis 2030 realisiert werden. Das System soll ballistische Raketen, Hyperschallwaffen und Drohnenschwärme abwehren können — in einem Test 2025 gelang die Abfangung einer Rakete aus 75 Kilometern Entfernung.
Die erste Komponente befindet sich aktuell im Aufbau für ein Dringlichkeitsprogramm zur Unterstützung der Ukraine, die Auslieferung ist noch für dieses Jahr geplant. Formelle NATO-Tests sind für 2027 vorgesehen.
Cybersicherheit und Personalausbau
Parallel zur physischen Verteidigung baut Leonardo sein digitales Standbein aus. Mit der Übernahme des britischen Cybersicherheitsunternehmens Becrypt stärkt der Konzern seine Position beim Schutz kritischer Infrastrukturen und Regierungsnetzwerke in Europa.
Auch personell plant Leonardo einen deutlichen Ausbau: von aktuell 62.700 Mitarbeitern auf rund 75.500 bis 2030. Zwischen 2026 und 2030 sollen 28.000 neue Stellen entstehen, mit Schwerpunkt auf MINT-Fachkräften. Die Forschungsausgaben stiegen 2025 bereits um 20 Prozent auf 15 Prozent des Gesamtumsatzes.
Die Aktie notiert aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Hoch und hat seit Jahresbeginn rund 25 Prozent zugelegt — der Markt honoriert den klaren strategischen Kurs bislang deutlich.
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