Nach einem enttäuschenden Jahr 2025 und sinkenden Umsätzen steuert Kraft Heinz massiv gegen. Der Lebensmittelriese kündigte einen strategischen Investitionsplan über rund 600 Millionen US-Dollar an, um verlorene Marktanteile in den USA zurückzugewinnen. Statt einer Unternehmensaufspaltung setzt das Management nun voll auf operative Verbesserungen und Innovation – doch das Jahr 2026 bleibt laut Prognose eine Herausforderung.

Investition statt Aufspaltung

Das Management hat klare Prioritäten für die Verwendung der 600 Millionen US-Dollar gesetzt: Preisgestaltung, Forschung und Entwicklung (F&E) sowie Marketing stehen im Fokus. Um die Innovation bei den Kernmarken voranzutreiben, soll das F&E-Budget um rund 20 Prozent aufgestockt werden. Gleichzeitig plant der Konzern, die Marketingausgaben im Jahr 2026 auf etwa 5,5 Prozent des Nettoumsatzes anzuheben, verglichen mit 4,9 Prozent im Vorjahr.

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Finanziert wird diese Offensive nicht durch neue Schulden, sondern durch interne Effizienzsteigerungen. Das Unternehmen liegt hier vor dem eigenen Zeitplan und erwartet, das Einsparziel von 2,5 Milliarden US-Dollar an Brutto-Effizienzen bereits vor Ende 2026 zu übertreffen. Als Konsequenz dieser Fokussierung auf das operative Geschäft wurde der ursprünglich kommunizierte Plan, den Konzern in zwei unabhängige Unternehmen aufzuspalten, vorerst gestoppt.

Die Last der jüngsten Zahlen

Dieser strategische Kraftakt erfolgt vor einem ernsten Hintergrund. Für das Gesamtjahr 2025 musste Kraft Heinz einen Umsatzrückgang von 3,5 Prozent auf 24,9 Milliarden US-Dollar vermelden. Auch für das laufende Jahr 2026 bleiben die Aussichten gedämpft: Das Management prognostiziert einen organischen Umsatzrückgang zwischen 1,5 und 3,5 Prozent. Diese fundamentale Schwäche spiegelt sich auch im Kurs wider, der auf Sicht von 12 Monaten rund 28 Prozent an Wert verloren hat und mit 20,80 Euro (Stand: Mittwoch) nahe dem 52-Wochen-Tief notiert.

Das Jahr 2026 definiert die Führungsebene daher explizit als Übergangsjahr ("foundational year"). Ziel ist es, durch die Adaption erfolgreicher Strategien aus Märkten wie Kanada in der zweiten Jahreshälfte 2026 wieder Dynamik aufzubauen. Damit soll das Fundament gelegt werden, um im Jahr 2027 wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zurückzukehren.

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