Intel Aktie: Trump-Effekt
Donald Trump höchstpersönlich sorgt für Rückenwind bei Intel. Nach einem Treffen mit CEO Lip-Bu Tan lobte der US-Präsident das Unternehmen öffentlich – und verwies auf die profitable Beteiligung der Regierung. Das Ergebnis: Die Aktie schoss um über 10 Prozent nach oben und erreichte ein neues 52-Wochen-Hoch.
Regierung als größter Gewinner
Die US-Regierung hält seit August 2025 eine 10-Prozent-Beteiligung an Intel, finanziert durch 8,9 Milliarden Dollar aus dem CHIPS Act. Trump betonte auf Truth Social, dass diese Investition bereits "Dutzende Milliarden Dollar für das amerikanische Volk" erwirtschaftet habe – und das in nur vier Monaten.
Die Zahlen sprechen für sich: Seit dem Einstieg der Regierung ist die Intel-Aktie um 75 Prozent gestiegen. Der ursprüngliche Einstiegskurs lag bei 20,47 Dollar pro Aktie, die Beteiligung ist inzwischen über 18 Milliarden Dollar wert. Die US-Regierung ist damit aktuell Intels größter Einzelaktionär.
Neue Chips aus den USA
Parallel zur politischen Unterstützung präsentierte Intel auf der CES 2026 seine Core Ultra Series 3 Prozessoren. Die auf dem 18A-Prozess basierenden Chips sind die ersten Sub-2-Nanometer-CPUs, die vollständig in den USA entwickelt, produziert und verpackt werden.
Die sogenannten Panther Lake-Prozessoren gelten als entscheidend für Intels Comeback. Das Unternehmen gibt an, dass die Nachfrage das Angebot übersteigt – ein Zustand, der voraussichtlich das gesamte Jahr 2026 anhalten wird.
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Umbau unter neuer Führung
CEO Lip-Bu Tan hat seit seinem Amtsantritt im März 2025 einen konsequenten Sparkurs eingeschlagen. Intel reduzierte massiv Personal, verschob den Zeitplan für das Ohio-Werk auf 2030/31 und konzentriert sich wieder stärker auf die Eigenproduktion modernster Chips.
Im dritten Quartal steigerte Intel den Umsatz um 3 Prozent auf 13,7 Milliarden Dollar. Die Bruttomarge verbesserte sich deutlich, während die Betriebskosten sanken. Die operative Marge kehrte ins Plus zurück.
Bewertung auf neuem Niveau
Mit einer Marktkapitalisierung von rund 227 Milliarden Dollar hat sich Intel vom Schnäppchen zum Fair-Value-Kandidaten entwickelt. Die Aktie notiert deutlich über dem Einstiegskurs der Regierung und hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Der Markt preist den Turnaround mittlerweile weitgehend ein – Enttäuschungen könnten entsprechend hart bestraft werden.
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