Strategy dreht weiter an einem Hebel, der das Unternehmen inzwischen klar prägt: Bitcoin. Diese Woche legte die Firma erneut nach und stockte ihre Bestände spürbar auf. Spannend ist dabei weniger der Kauf an sich – sondern wie er finanziert wurde und was das für die Aktie bedeutet.

3.015 Bitcoin – und der Bestand wächst weiter

Zwischen dem 23. Februar und dem 1. März hat Strategy nach eigenen Angaben weitere 3.015 Bitcoin gekauft. Der Kaufpreis lag bei rund 204 Millionen US-Dollar. Damit steigt der gesamte Bitcoin-Bestand des Unternehmens auf 720.737 BTC.

Die Botschaft dahinter ist eindeutig: Strategy setzt die Linie fort, systematisch Bitcoin zu akkumulieren – und macht das nicht als Nebenprojekt, sondern als zentralen Bestandteil der Kapitalstrategie.

Finanzierung über Aktienverkäufe – plus höhere Vorzugsdividende

Bezahlt wurde der Zukauf über sogenannte „At-the-market“-Verkäufe: Strategy platzierte sowohl Stamm- als auch Vorzugsaktien direkt am Markt. Daraus flossen netto rund 229,9 Millionen US-Dollar zu.

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Im Zusammenhang mit dieser Eigenkapitalfinanzierung erhöhte das Unternehmen außerdem die jährliche Dividendenrate seiner STRC-Vorzugsaktien. Das ist ein zusätzlicher Baustein, um die Platzierung dieser Papiere attraktiver zu machen – und damit Kapital für weitere Schritte einzuwerben.

Kursbild: Kurzfristig etwas Schwung, insgesamt aber weiter Druck

Am Aktienmarkt zeigte sich zuletzt zumindest kurzfristig bessere Dynamik. Gleichzeitig bleibt das größere Bild angeschlagen: Der Schlusskurs am Dienstag lag bei 114,25 Euro, seit Jahresanfang steht ein Minus von 14,87% zu Buche. Damit notiert die Aktie zudem unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt – ein Hinweis, dass der mittelfristige Trend noch nicht gedreht hat.

Unterm Strich bleibt es ein wiederkehrendes Muster: Strategy baut Bitcoin-Positionen aus und finanziert das primär über den Kapitalmarkt – mit dem klaren Effekt, dass neue Käufe zwar die Reserven erhöhen, aber zugleich an Aktien- und Vorzugsstruktur sowie Ausschüttungen gekoppelt sind.

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