Nach Wochen mit Abflüssen dreht bei Krypto-ETFs plötzlich der Wind. Ausgerechnet Solana profitiert dabei auffällig stark – nicht nur über Kapitalzuflüsse, sondern auch über wachsende Nutzung im Netzwerk. Doch wie stabil ist dieses Momentum, wenn der Kurs an einer charttechnischen Hürde hängen bleibt?

Geldströme drehen – Solana im Fokus

Diese Woche verzeichneten Krypto-Investmentprodukte laut CoinShares und CoinMarketCap insgesamt über 1 Mrd. US-Dollar an Nettozuflüssen – nach fünf Wochen mit Abflüssen. Solana-spezifische Produkte sammelten davon in den vergangenen sieben Tagen 53,8 Mio. US-Dollar ein. Das verwaltete Vermögen (AUM) stieg damit auf 2,159 Mrd. US-Dollar.

Auch in den USA zog die Nachfrage an: Spot-SOL-ETFs verbuchten am 2. März Nettozuflüsse von 16,8 Mio. US-Dollar, die Bestände lagen laut CoinGlass danach bei 79,4 Mio. US-Dollar. Seit Jahresbeginn flossen Solana-ETFs damit insgesamt über 150 Mio. US-Dollar an frischem Kapital zu.

Nutzung wächst – und bringt echte Erlöse

Die Kapitalseite ist das eine. Mindestens genauso wichtig: Die Solana-Blockchain wird offenbar intensiver genutzt. SoFi ermöglichte am 27. Februar Einzahlungen über das Solana-Netzwerk – ein Schritt, der Reichweite bringt, denn die Plattform spricht von 14 Mio. Kunden. Dazu kommt ein möglicher weiterer ETF-Katalysator: Nasdaq reichte am 26. Februar einen Antrag zur Listung des VanEck JitoSOL ETF ein.

On-Chain-Daten unterstreichen den Trend. Im Januar erzielten dezentrale Anwendungen auf Solana 158 Mio. US-Dollar Umsatz – ein Plus von 72% gegenüber dem Vormonat. Laut Quelltext entfielen damit 41% der gesamten Web3-App-Umsätze auf Solana, und das seit 21 Monaten in Folge. Allein Pump.fun steuerte 50 Mio. US-Dollar bei. Zudem überschritt die Marktkapitalisierung tokenisierter Real-World-Assets (RWA) im Solana-Netzwerk die Marke von 1,7 Mrd. US-Dollar.

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Neue Infrastruktur – aber Kurs bleibt gedeckelt

Parallel baut das Ökosystem an der Technik: Am 3. März startete Strategic Super Reserve (SSR) „MultiHopper“, eine On-Chain-Infrastruktur für privates Routing, nativ auf Solana. Laut Beschreibung sollen Nutzer digitale Assets über Wallets und Smart Contracts bewegen können, ohne zentrale Börsen oder Mixer zu nutzen. Entwickelt wurde das System von EnigmaFund Venture Capital; ein Teil der Erlöse (bis zu 50%) soll zurück in SSR Decentralized Token Folios fließen.

Trotz dieser Fundamentaldaten bleibt der Markt kurzfristig vorsichtig. Solana scheiterte am 3. März am Widerstand um 90 US-Dollar und rutschte danach innerhalb von 24 Stunden um 4%. Aktuell notiert SOL bei 87,09 US-Dollar. Laut BeInCrypto pendelte der Kurs zuletzt über Wochen in einer engen Spanne zwischen 77 und 89 US-Dollar.

Der Analyst Ali Martinez verweist zudem auf ein Verkaufssignal im 4-Stunden-MACD. Sein Szenario: Ein Bruch unter 77 US-Dollar könnte den Weg Richtung 65 US-Dollar öffnen, ein Ausbruch über 90 US-Dollar dagegen Raum bis 107 US-Dollar schaffen. Gleichzeitig sitzen kurzfristige Halter laut Quelltext auf steigenden Buchgewinnen – das kann Verkäufe begünstigen, falls Unterstützungen nachgeben.

Am konkretesten bleibt damit die Zone zwischen 77 und 90 US-Dollar: Solange Solana darunter feststeckt, liefern Zuflüsse und Nutzungsdaten zwar Rückenwind – aber der nächste klare Richtungsschritt dürfte erst mit einem Ausbruch aus dieser Spanne fallen.

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