Intel bekommt im KI- und Rechenzentrumsmarkt von mehreren Seiten Gegenwind. Besonders eine neue Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen Nvidia und Meta lässt Analysten aufhorchen – denn sie trifft ausgerechnet ein Geschäftsfeld, in dem Intel lange als gesetzt galt. Was heißt das konkret für Intels Ambitionen im Datacenter?

Nvidia und Meta setzen ein Signal

Nvidia teilte am 18. Februar mit, dass Meta in seinen Rechenzentren künftig mehr Arm-basierte Grace-CPUs von Nvidia einsetzen will. Nvidia spricht dabei von der „ersten großen Grace-only-Installation“ – die Prozessoren sollen unter anderem Anwendungen und Agents ausführen.

Ein Analyst ging laut MarketWatch sogar so weit, den Deal als „Intel-Killer“ zu bezeichnen. Der Kern der Sorge: Wenn große Betreiber wie Meta CPUs stärker in Richtung Arm verschieben, könnte das den Trend weg von klassischen x86-Serverchips beschleunigen. Genau dort hat Intel traditionell eine starke Position.

Schwache Woche trotz eigener Fortschritte

An der Börse spiegelte sich diese Unsicherheit zuletzt wider. Die Aktie gab heute um 3,14% auf 36,73 € nach und liegt damit auch auf Wochensicht im Minus (7 Tage: -6,78%).

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Bemerkenswert: Die Kursdynamik blieb laut den Berichten verhalten, obwohl Intel positive Signale aus dem eigenen Arc-Grafikgeschäft lieferte. TipRanks verwies auf ein neues Treiberpaket (Arc 32.0.101.8509 WHQL), das sowohl aktuellen als auch älteren Arc-Versionen Verbesserungen bringen soll. Das unterstreicht, dass Intel die Produktlinie weiter pflegt – nur reicht das kurzfristig offenbar nicht, um die Datacenter-Sorgen zu überdecken.

Indien bleibt Langfrist-Thema

Heute betonte zudem Indiens Intel-Chef Santhosh Viswanathan in einem CNBC-Interview, dass das Engagement im Land auf lange Sicht angelegt sei. Dabei ging es auch um die Unterstützung von Indiens Halbleiterfertigung und KI-Ambitionen sowie um die Partnerschaft mit Tata.

Viswanathan ordnete außerdem ein, dass KI-Infrastruktur im großen Maßstab nicht „entweder CPU oder GPU“ sei: Für den Ausbau brauche es beides. Das passt zwar zur breiteren Marktlogik – ändert aber nichts daran, dass Nvidia im Datacenter gerade zusätzlichen Fuß auf den Boden bekommt.

Am Markt bleibt die Gemengelage damit klar: Intel arbeitet an mehreren Baustellen gleichzeitig, während die Konkurrenz im Rechenzentrum mit konkreten Großkunden-Signalen Druck aufbaut – und genau dieser Bereich dürfte in den kommenden Quartalen besonders genau beobachtet werden.

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