AMD geht ungewöhnliche Wege, um im KI-Rennen gegen Nvidia aufzuholen. Der Chipkonzern garantiert dem Cloud-Startup Crusoe einen 300-Millionen-Dollar-Kredit – damit die Firma AMD-Chips kauft. Parallel bindet der Konzern CEO Lisa Su mit einem 75-Millionen-Dollar-Aktienpaket langfristig ans Unternehmen.

Kredit als Verkaufshebel

Die Finanzierung über Goldman Sachs soll Crusoe ermöglichen, AMD-Chips in großem Stil zu erwerben und in seine KI-Rechenzentren zu integrieren. Die Besonderheit: Falls Crusoe keine Kunden für die Rechenkapazität findet, würde AMD die eigene Hardware zurückleasen.

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Diese Konstruktion senkt die Einstiegshürde für junge Rechenzentren-Betreiber erheblich. Gleichzeitig übernimmt AMD aber auch einen Teil des Kreditrisikos. Die Maßnahme zeigt, wie hart der Wettbewerb im KI-Chip-Markt geworden ist – und wie dringend AMD konkrete Verkaufserfolge braucht.

CEO-Vergütung an Aktienkurs gekoppelt

Die am 19. Februar veröffentlichte Meldung über Lisa Sus neues Aktienpaket sorgt für Aufmerksamkeit. Die Gesamtvergütung von 75 Millionen Dollar ist an ambitionierte Kursziele bis März 2031 gebunden. Die höchste Stufe greift erst bei 600 Dollar je Aktie – mehr als das Dreifache des aktuellen Kurses.

Die Struktur signalisiert: Der Verwaltungsrat erwartet langfristiges Wachstum und will die CEO-Chefin fest an Bord halten. Su erhält die volle Summe nur, wenn sie bis zum Ende der Laufzeit im Unternehmen bleibt und die Aktienkursziele erreicht werden.

Marktposition unter Beobachtung

Trotz eines Umsatzanstiegs von 39 Prozent im Rechenzentrumsgeschäft und Rekordumsätzen von 34,6 Milliarden Dollar im Jahr 2025 bleibt die Skepsis bei Teilen der Investoren bestehen. Die jüngste, eher vorsichtige Prognose des Konzerns stieß auf Kritik. Analysten bezweifeln weiterhin, ob AMD dem Marktführer Nvidia nachhaltig Marktanteile abnehmen kann.

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