Intel Aktie: Nächster Investorentermin
Intel stellt sich Anfang März erneut den Fragen der Finanzwelt. Im Mittelpunkt steht ausgerechnet das Thema, das Anleger seit Monaten besonders genau seziert: der Ausbau des Foundry-Geschäfts und die Entwicklung der 14A-Fertigungstechnologie. Der CFO David Zinsner dürfte dabei liefern müssen, was dem Markt aktuell am wichtigsten ist: belastbare Signale zur Nachfrage.
CFO-Auftritt bei Morgan Stanley
Intel kündigte am Mittwoch (18. Februar) an, dass Finanzchef David Zinsner am 4. März um 8:35 Uhr PT an einem „Fireside Chat“ auf der Morgan Stanley Technology, Media & Telecom Conference teilnimmt. Inhaltlich soll es um Geschäft und Strategie gehen.
Wichtig für Anleger: Intel will den Termin live per Webcast übertragen und anschließend eine Aufzeichnung auf der Investor-Relations-Seite bereitstellen. Das Unternehmen weist zugleich darauf hin, dass Teilnehmer, Sprecher und Zeitplan noch geändert werden können.
14A als Dreh- und Angelpunkt
Der Auftritt fällt in eine Phase, in der Intels Foundry-Plan besonders unter Beobachtung steht. Zentral ist dabei der 14A-Knoten (1,4-nm-Klasse). CEO Lip-Bu Tan hatte auf der CES 2026 betont, Intel sei „voll engagiert“ bei 14A.
Entscheidend ist jedoch weniger das technische Versprechen als die Frage nach realen Kunden. Zinsner machte in der Q4-2025-Telefonkonferenz im Januar klar, dass Intel beim Kapazitätsausbau bewusst auf die Bremse tritt, bis konkrete Abnahmezusagen vorliegen. Für potenzielle Kunden ist zudem ein Meilenstein im laufenden Quartal geplant: Intel erwartet die Version 0.5 des Process Design Kits (PDK) für 14A im ersten Quartal 2026 – ein wichtiger Schritt, damit Interessenten Chips überhaupt sinnvoll designen und testen können.
Eine konkrete Spur gibt es ebenfalls: Laut Berichten prüfen derzeit zwei potenzielle Kunden Testchips auf Basis von 14A. Verbindliche Zusagen werden in der zweiten Jahreshälfte 2026 erwartet.
Was Intel technisch verspricht – und wann es ernst wird
14A baut auf 18A auf und soll unter anderem Intels zweite Generation der RibbonFET-Transistoren (Gate-all-around) sowie die zweite Generation der rückseitigen Stromversorgung („PowerDirect“) nutzen. Intel stellt dabei eine Verbesserung von rund 15 bis 20% bei „Performance pro Watt“ gegenüber 18A in Aussicht.
Auch der Zeitplan ist klar abgesteckt: 2027 peilt Intel „Risk Production“ an, die breite Serienfertigung soll 2028 folgen. Genau deshalb dürfte der CFO-Termin am 4. März für Anleger vor allem ein Stimmungsbarometer werden: Kommt Intel bei den Kundenzusagen schnell genug voran, um den strikten Investitionskurs zu rechtfertigen?
Zuletzt blieb die Aktie kurzfristig unter Druck: In den vergangenen 7 Tagen steht ein Minus von 17,34% zu Buche.
Am 4. März liefern Zinsners Aussagen somit den nächsten offiziellen Ankerpunkt – vor allem dazu, wie konkret die 14A-Kundenpipeline inzwischen wirklich ist und wie diszipliniert Intel den Kapazitätsausbau daran koppeln will.
Intel-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Intel-Analyse vom 19. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Intel-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Intel-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Intel: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








