Rigetti Computing Aktie: Unter Druck
Der Quantencomputer-Spezialist Rigetti Computing hat nach einer volatilen Handelswoche den Termin für die Vorlage seiner Jahreszahlen fixiert. Während der Sektor durch neue Roadmaps von Branchenriesen wie Microsoft in Bewegung geraten ist, kämpft die Rigetti-Aktie aktuell mit einer deutlichen Korrektur. Nach einem massiven Kursverlust seit Jahresbeginn richten sich nun alle Blicke auf den März und die Frage, ob die technischen Meilensteine eingehalten werden.
Zahlenvorlage im März
Wie das Unternehmen offiziell bestätigte, werden die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 am Mittwoch, den 4. März 2026, nach US-Börsenschluss veröffentlicht. Im direkten Anschluss plant das Management, operative Highlights zu erläutern und einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026 zu geben.
Dieser Termin ist für Marktteilnehmer von hoher Relevanz, da Rigetti zuletzt im dritten Quartal über eine komfortable Cash-Position von rund 559 Millionen US-Dollar verfügte. Diese Liquidität sichert zwar die laufende Forschung, doch Anleger erwarten nun konkrete Fortschritte bei der Kommerzialisierung.
Sektor-Bewegung und Microsoft-Einfluss
Die laufende Handelswoche war von Nervosität geprägt. Auslöser war unter anderem ein Update von Microsoft am 19. Februar, in dem der Tech-Gigant seine Pläne für kommerziell nutzbare Quantensysteme bis 2029 konkretisierte. Solche Nachrichten lenken das Interesse oft auf reine "Pure-Play"-Anbieter wie Rigetti.
Dennoch konnte die Aktie diese Aufmerksamkeit nicht nachhaltig in Kursgewinne ummünzen. Nach einem kurzen Aufbäumen am Donnerstag geriet das Papier am heutigen Freitag erneut unter die Räder. Aktuell notiert der Titel bei 13,45 Euro und verzeichnet damit ein Tagesminus von 4,61 Prozent. Besonders schmerzhaft ist der Blick auf die Performance seit Jahresstart: Das Minus summiert sich hier bereits auf über 33 Prozent.
Operative Meilensteine im Fokus
Für den kommenden Earnings-Call steht vor allem die Hardware-Roadmap im Mittelpunkt. Rigetti hatte zuvor angekündigt, bis Ende 2026 ein 150-Qubit-System und im Jahr 2027 ein 1.000-Qubit-System auf den Markt bringen zu wollen.
Ein erster Erfolg im laufenden Jahr wurde bereits verbucht: Im Januar meldete das Unternehmen einen Vertrag im Wert von 8,4 Millionen US-Dollar zur Lieferung eines 108-Qubit-Computers an ein indisches Forschungszentrum. Die pünktliche Auslieferung dieses Systems im ersten Quartal gilt als wichtiger Indikator für die Exekutionsfähigkeit des Unternehmens. Der 4. März wird zeigen, ob Rigetti diesen Zeitplan bestätigen kann und damit Argumente für eine Bodenbildung der Aktie liefert.
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