Infineon Aktie: Angriff aufs Allzeithoch
Infineon fährt zweigleisig: Während der Konzern hunderte Millionen in den Rückkauf eigener Aktien steckt, werden gleichzeitig die Investitionen für den KI-Boom massiv hochgefahren. Mit einem Kursplus von fast 22 Prozent seit Jahresbeginn notiert das Papier in direkter Schlagdistanz zum Rekordhoch. Was treibt den DAX-Konzern aktuell an?
Rückkaufprogramm stützt den Kurs
Seit dem 23. Februar 2026 ist Infineon als Käufer am Markt aktiv. Der Halbleiterhersteller erwirbt über die Frankfurter Börse eigene Anteile im Wert von bis zu 200 Millionen Euro. Das Programm, das auf maximal vier Millionen Aktien begrenzt ist, soll zügig bis zum 27. März 2026 abgeschlossen sein.
Zwar dient die Maßnahme technisch der Bedienung von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen, doch sendet sie ein wichtiges Signal der Stärke. Das Volumen liegt deutlich über dem Vorjahr (37 Millionen Euro), wenn auch unter dem Niveau von 2024. Parallel dazu bestätigten die Aktionäre auf der jüngsten Hauptversammlung die Dividende von 0,35 Euro je Aktie und verlängerten die Verträge der Führungsspitze um CEO Jochen Hanebeck vorzeitig.
KI-Offensive verschlingt Milliarden
Der eigentliche Kurstreiber dürfte jedoch im operativen Geschäft liegen. Infineon richtet den Fokus aggressiv auf Künstliche Intelligenz aus. Die geplanten Investitionen für das Gesamtjahr 2026 wurden von 2,2 auf rund 2,7 Milliarden Euro angehoben. Das Geld fließt primär in den Ausbau von Fertigungskapazitäten für Stromversorgungslösungen, die in KI-Rechenzentren dringend benötigt werden.
Diese strategische Weichenstellung wird durch solide Zahlen untermauert. Im ersten Quartal erzielte das Unternehmen bei einem Umsatz von 3,66 Milliarden Euro eine Segmentergebnis-Marge von 17,9 Prozent. Die Eröffnung der neuen Smart Power Fab in Dresden ist bereits für den Sommer 2026 geplant.
Charttechnik und Ausblick
Die Anleger honorieren diesen Mix aus Aktionärspflege und Wachstumsinvestitionen. Mit einem aktuellen Kurs von 46,70 Euro trennt die Aktie weniger als ein Prozent vom 52-Wochen-Hoch bei 47,03 Euro.
Ab heute, dem 26. Februar, präsentiert sich das Management auf der SIG Technology Conference in New York, gefolgt von weiteren Terminen in San Francisco und London. Investoren erhoffen sich hier Details zur Integration der anstehenden 570-Millionen-Euro-Übernahme von Teilen des ams-OSRAM-Portfolios, deren Abschluss für das zweite Quartal erwartet wird. Die nächsten Quartalszahlen stehen dann am 6. Mai 2026 auf der Agenda.
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