D-Wave Quantum Aktie: Rekord-Start
D-Wave Quantum legte am Donnerstag vor Handelsbeginn Zahlen für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2025 vor – und die Reaktion ließ nicht auf sich warten. Die Aktie schoss im frühen Handel um über 10 Prozent nach oben. Der Grund: Ein Umsatzwachstum von 179 Prozent im Gesamtjahr und ein spektakulärer Auftragseingang von über 32,8 Millionen Dollar allein im Januar 2026.
Umsatz verfehlt Erwartungen trotz starkem Wachstum
Das Geschäftsjahr 2025 schloss D-Wave mit einem Umsatz von 24,6 Millionen Dollar ab – ein Plus von 15,8 Millionen Dollar oder 179 Prozent gegenüber den 8,8 Millionen Dollar im Vorjahr. Im vierten Quartal allerdings enttäuschte das Unternehmen: Mit 2,8 Millionen Dollar lag der Umsatz zwar 19 Prozent über dem Vorjahreswert von 2,3 Millionen Dollar, verfehlte aber die Analystenschätzungen.
Der GAAP-Nettoverlust im vierten Quartal belief sich auf 42,3 Millionen Dollar oder 0,12 Dollar je Aktie – deutlich besser als die 86,1 Millionen Dollar oder 0,37 Dollar je Aktie im Vorjahresquartal. Bereinigt um nicht zahlungswirksame Posten wie die Neubewertung von Warrant-Verbindlichkeiten betrug der Verlust 31,8 Millionen Dollar oder 0,09 Dollar je Aktie. Die GAAP-Bruttomarge kletterte auf 64,8 Prozent.
Kosten steigen um 69 Prozent
Die Betriebskosten nach GAAP erreichten im vierten Quartal 36,6 Millionen Dollar – ein Anstieg von 69 Prozent gegenüber 21,7 Millionen Dollar im Vorjahr. D-Wave begründete dies mit höheren Personalkosten (plus 6,2 Millionen Dollar), Ausgaben für externe Dienstleister (plus 4,0 Millionen Dollar), aktienbasierter Vergütung (plus 1,6 Millionen Dollar) und Marketingausgaben (plus 1,1 Millionen Dollar). Das Unternehmen investiert verstärkt in Produktentwicklung und Markterschließung.
Liquidität auf Rekordhoch
Zum Jahresende 2025 verfügte D-Wave über Barmittel und Wertpapiere in Höhe von 884,5 Millionen Dollar – ein Anstieg um 397 Prozent gegenüber 178,0 Millionen Dollar Ende 2024. Allein im vierten Quartal flossen 63,7 Millionen Dollar aus der Ausübung von Warrants zu.
Der Auftragseingang im vierten Quartal betrug 13,4 Millionen Dollar, ein Plus von 471 Prozent gegenüber den 2,4 Millionen Dollar im dritten Quartal. Über das Gesamtjahr 2025 summierte sich der Auftragseingang auf 18,7 Millionen Dollar – ein Rückgang von 22 Prozent im Vergleich zu 23,9 Millionen Dollar im Jahr 2024, als D-Wave erstmals ein Quantencomputersystem im zweistelligen Millionenbereich verkaufte.
Januar bringt Großaufträge
Der Januar 2026 markierte einen Wendepunkt. Bis zum 25. Februar überstieg der Auftragseingang im laufenden ersten Quartal bereits 32,8 Millionen Dollar. Zu den Schlüsselverträgen zählen:
- Ein 20-Millionen-Dollar-Systemverkauf an die Florida Atlantic University für einen D-Wave Advantage2 Quantencomputer, Lieferung bis Jahresende 2026
- Ein 10-Millionen-Dollar-Vertrag über zwei Jahre für Quantum Computing as a Service (QCaaS) mit einem Fortune-100-Unternehmen
- 2,3 Millionen Dollar an Aufträgen von Quantum Circuits, die kurz vor Abschluss der Übernahme eingingen
Quantum Circuits übernommen
D-Wave bestätigte den Abschluss der Übernahme von Quantum Circuits, einem Entwickler fehlerkorrigierter supraleitender Gate-Modell-Quantencomputersysteme. Die Dual-Rail-Qubits von Quantum Circuits identifizieren laut Unternehmensangaben 90 Prozent aller Fehler und erreichen Gate-Treueraten von über 99,9 Prozent.
Konkurrent IonQ beflügelt Sektor
Die D-Wave-Aktie legte im frühen Handel mehr als 10 Prozent zu, gab im Tagesverlauf aber etwas nach und notierte mittags rund 6,4 Prozent im Plus. Bis zur Vorlage der Zahlen hatte das Papier seit Jahresbeginn über 20 Prozent verloren – von Niveaus über 25 Dollar Ende Januar. Auch Konkurrent IonQ meldete am selben Tag Zahlen über den Erwartungen, was dem gesamten Quantencomputing-Sektor Rückenwind verlieh.
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