ImmunityBio drückt beim globalen Vertrieb seiner Krebstherapie Anktiva aufs Tempo. Nur einen Tag nach wichtigen Weichenstellungen für Europa meldet das Biotech-Unternehmen nun den Markteintritt im Nahen Osten. Gelingt dem Konzern durch die schnelle Abfolge strategischer Partnerschaften der kommerzielle Durchbruch auf breiter Front?

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Partner für Saudi-Arabien stehen

Gestern gab das Unternehmen eine entscheidende Kooperation mit Biopharma und Cigalah Healthcare bekannt. Ziel der Vereinbarung ist die zügige Markteinführung und der Vertrieb von Anktiva im Königreich Saudi-Arabien. Die regulatorische Basis dafür ist bereits geschaffen: Die saudi-arabische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (SFDA) erteilte kürzlich Zulassungen für zwei Indikationen, konkret für Blasenkrebs sowie metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkrebs. Durch die Zusammenarbeit mit etablierten lokalen Akteuren sichert sich ImmunityBio sofortigen Zugang zur notwendigen Vertriebsinfrastruktur.

Schlagzahl erhöht

Die Nachricht unterstreicht die aktuelle Dichte an operativen Fortschritten. Erst am 19. Februar, also einen Tag vor dem Saudi-Deal, informierte ImmunityBio über eine Vertriebspartnerschaft mit Accord Healthcare für die Europäische Union. Teil dieser europäischen Strategie ist auch die Gründung einer neuen Tochtergesellschaft in Dublin, die das operative Geschäft auf dem Kontinent steuern wird. Das Muster ist klar erkennbar: Statt kostenintensive eigene Vertriebsnetze aufzubauen, setzt das Management auf Partner mit bestehender Marktmacht und medizinischen Teams vor Ort.

Regulatorischer Status

Mit den jüngsten Entwicklungen ist Anktiva nun in 33 Ländern zugelassen, darunter die USA, Großbritannien und die EU-Staaten. Die Europäische Kommission hatte zuvor eine bedingte Marktzulassung für die Kombinationstherapie bei bestimmten Formen von Blasenkrebs erteilt. Diese behördlichen Genehmigungen werden nun durch die Distributionsverträge operationalisiert. Für Anleger verschiebt sich der Fokus damit endgültig von der klinischen Forschung auf die kommerzielle Exekution. Die kommenden Quartalszahlen müssen beweisen, wie effizient die neuen Partner die regulatorischen Erfolge in messbare Umsätze ummünzen können.

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