Die Aktie von ImmunityBio verzeichnete gestern einen massiven Kurssprung von über 33 Prozent. Auslöser für die Kaufpanik war die lang ersehnte Entscheidung der Europäischen Kommission: Das Krebsmedikament ANKTIVA hat grünes Licht für den europäischen Markt erhalten. Damit erschließt das Biotech-Unternehmen einen Markt mit hohem medizinischem Bedarf, doch was bedeutet das konkret für die Umsatzentwicklung?

Grünes Licht aus Brüssel

Die Europäische Kommission erteilte die bedingte Marktzulassung für ANKTIVA in Kombination mit BCG zur Behandlung von Patienten mit nicht-muskelinvasivem Blasenkrebs (NMIBC). Die Therapie zielt speziell auf Fälle ab, die auf vorherige Behandlungen nicht angesprochen haben. Damit steht das Medikament ab sofort in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten sowie in Island, Norwegen und Liechtenstein zur Verfügung.

Basis für diese Entscheidung waren überzeugende klinische Daten. Die Studien zeigten eine vollständige Ansprechrate von 71 Prozent. Ein entscheidender Faktor für die Patientenlebensqualität: Bei über 80 Prozent der Behandelten konnte die Blase über einen Nachbeobachtungszeitraum von drei Jahren erhalten werden. Bisher war für viele dieser Patienten eine radikale Blasenentfernung die einzige verbleibende Option.

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Globale Expansion und Umsatzzahlen

Mit diesem Schritt erweitert ImmunityBio seine kommerzielle Reichweite auf weltweit 33 Länder. Das Unternehmen hat diese globale Präsenz in weniger als zwei Jahren nach der ersten FDA-Zulassung im April 2024 aufgebaut. Neben der EU ist das Medikament bereits in den USA, Großbritannien und Saudi-Arabien zugelassen.

Die finanzielle Bedeutung dieser Expansion ist erheblich. ImmunityBio prognostiziert für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz mit ANKTIVA von rund 113 Millionen US-Dollar. Besonders das Wachstum im letzten Quartal 2025, das bei 20 Prozent gegenüber dem Vorquartal lag, deutet auf eine beschleunigte Marktdurchdringung hin. Jährlich werden in Europa mehr als 150.000 Patienten neu mit dieser Krebsart diagnostiziert.

Pipeline und Zukunftsperspektiven

Das Unternehmen arbeitet bereits an der Erweiterung des Einsatzgebietes von ANKTIVA. Aktuell laufen Tests für weitere Indikationen wie solide Tumore, Eierstockkrebs und das Lynch-Syndrom. Erst Anfang Februar 2026 startete eine Phase-2-Studie zur Behandlung von Lymphomen.

Da es sich um eine bedingte Zulassung handelt, muss ImmunityBio nun fortlaufend Langzeitdaten aus den Studien nachreichen, um die Sicherheit und Wirksamkeit jährlich zu bestätigen. Erfüllt das Unternehmen diese Auflagen, steht der Etablierung als Standardtherapie in Europa nichts im Wege, was die Umsatzbasis in den kommenden Jahren signifikant verbreitern dürfte.

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