Sollte Gurktaler sich als Vorsatz fürs neue Jahr Kursgewinne an der Börse vorgenommen haben, so steht dieses Vorhaben nicht unter dem besten Stern. Denn begonnen hat das Jahr 2026 für die Vorzugsaktie mit einem Minus von 5,9 Prozent, womit man laut Wiener Börse das Schlusslicht am Handelsplatz in der Hauptstadt bildete. Gleichwohl handelt es sich noch nicht um eine Kursbewegung, aus der sich neue Signale ableiten ließen.

Kursverluste und auch -gewinne in dieser Größenordnung sind bei dem für gewöhnlich nur wenig gehandelten Titel keine Seltenheit und selbst kleinere Volumina können dafür sorgen. Verbuchen lässt sich das Ganze daher als normale Schwankung in einem insgesamt noch immer ordentlichen Chart. Auf Jahressicht lassen sich Aufschläge von mehr als 50 Prozent feststellen. Angesichts der Umstände ist das keine Selbstverständlichkeit.

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Herausforderungen bei Gurktaler

Schließlich informierte Gurktaler im Herbst über eher bescheidene Dividendenpläne, welche eine Ausschüttung von nur noch 0,90 Euro je Anteilsschein vorsehen. Das ist deutliche weniger als in vergangenen Jahren und ein Hinweis auf schwierige Entwicklungen bei den Geschäften des Spirituosenherstellers. Optimisten erkannten aber immerhin den unbedingten Willen, die Anteilseigner auch in unbequemen Zeiten für ihre Treue zu belohnen.

Dass es bei Gurktaler schon mal besser lief, daraus macht das Management keinen Hehl. Im September berichtete das Unternehmen über ein "herausforderndes Marktumfeld", was nicht selten Börsensprech für zurückgehende Umsätze und Gewinne entspricht. Angesichts der anhaltenden Konsumunlust und der hartnäckig hohen Inflation in Österreich fällt es nicht schwer, Reibungspunkte bei der Gurktaler-Aktie zu erkennen.

Licht und Schatten

Gleichzeitig ist das Geschäftsmodell des Unternehmens auch ein Stück weit als krisensicher anzusehen. Denn Spirituosen bleiben immer gefragt und mit einigen neuen Produkten konnte man im letzten Jahr auch überzeugen. Möglicherweise ist es daher nur eine Frage der Zeit, bis wieder bessere Zeiten ansprechen. Genau damit scheinen nicht wenige der treuen Anteilseigner zu rechnen, weshalb die Gurktaler-Aktie sich auch un suboptimalen Zeiten zu behaupten weiß.

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