Apple Aktie: Produktion kommt nach Texas
Der iPhone-Konzern vollzieht einen Kurswechsel bei der Mac Mini-Fertigung. Ab Ende 2026 soll ein Teil der Produktion vom asiatischen Raum in die USA verlagert werden – genauer gesagt nach Houston, Texas. Dort wird Auftragsfertiger Foxconn künftig in einer Anlage im Norden der Stadt die kompakten Desktop-Rechner zusammenbauen.
Die Entscheidung ist Teil einer größeren Strategie. Im vergangenen August hatte Apple angekündigt, innerhalb der kommenden vier Jahre 600 Milliarden Dollar in den USA investieren zu wollen. Der Schritt kommt nicht von ungefähr: US-Präsident Donald Trump hatte dem Konzern im Mai mit 25 Prozent Strafzöllen auf im Ausland gefertigte Produkte gedroht – eine deutliche Kehrtwende zur früheren Politik, die Smartphones und Computer noch von Zollrunden auf chinesische Importe ausgenommen hatte.
Foxconn baut zweites Standbein in Houston
In der texanischen Anlage entstehen auf 20.400 Quadratmetern Produktionsflächen für den Mac Mini. Foxconn nutzt das Gelände bereits für die Fertigung von Apples KI-Servern und baut derzeit ein neues Trainingszentrum für moderne Fertigungstechniken an. Die asiatischen Fertigungslinien bleiben aber bestehen – dort soll weiterhin für die lokale Nachfrage produziert werden, wie Apples Operativchef Sabih Khan gegenüber dem Wall Street Journal klarstellte.
Unklar ist bislang, ob Apple die Kapazitäten in Asien parallel zurückfahren wird. Der Großteil der Produktpalette – iPhones, iPads und die meisten Macs – wird nach wie vor in Asien gefertigt, vor allem in China. In den vergangenen Jahren hatte der Konzern allerdings bereits Teile der Produktion nach Vietnam, Thailand und Indien verlagert.
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App Store wächst wieder schneller
Während die Produktionsverlagerung Schlagzeilen macht, zeigen sich auch beim digitalen Geschäft positive Signale. Eine Analyse von Morgan Stanley weist für Februar ein App Store-Wachstum von 9 Prozent im Jahresvergleich aus – eine deutliche Beschleunigung gegenüber Januar. Die Bank bestätigte ihre Prognose von 8 Prozent Wachstum für das Märzquartal und rechnet beim Gesamtsegment Services mit einem Plus von 13,5 Prozent.
Die Dynamik zeigt sich über verschiedene Märkte hinweg: China verzeichnet nach einem schwachen Januar wieder 4 Prozent Zuwachs, die USA legen um 3 Prozent zu. Besonders stark entwickeln sich die restlichen internationalen Märkte mit einem Anstieg von 22 Prozent. Auch die Nachfrage nach Mac-Computern zieht an – die Lieferzeiten haben sich auf mehrjährige Höchststände verlängert, getrieben durch die Nachfrage nach dem KI-Tool OpenClaw.
An der Nasdaq notierte die Aktie im vorbörslichen Handel 0,3 Prozent höher, nachdem sie am Montag bereits um 0,6 Prozent auf 266,18 Dollar zugelegt hatte.
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