Das Jahr 2025 verlief für Fiserv-Aktionäre enttäuschend, und auch der Start in den Dienstag bringt mit einem Minus von 2,4 Prozent auf 68,20 US-Dollar wenig Erleichterung. Doch während der Markt skeptisch bleibt, nutzen hochrangige Führungskräfte die niedrigen Kurse für massive Zukäufe. Sehen der CFO und die Direktoren ein Potenzial, das der breiten Masse aktuell entgeht?

Vertrauensbeweis trotz Kursschwäche

Obwohl Fiserv im vergangenen Jahr zu den schwächsten Werten im S&P 500 zählte, demonstriert das Management mit eigenem Kapital Zuversicht. Aktuelle Dokumente belegen, dass CFO Paul M. Todd 17.000 Aktien zu einem Durchschnittskurs von 62,41 US-Dollar erwarb. Auch Direktor Lance M. Fritz nutzte das Niveau um 65,18 US-Dollar für den Kauf von 10.000 Anteilen. Insgesamt investierten Insider im letzten Quartal rund 2,21 Millionen US-Dollar in das eigene Unternehmen.

Dieses Verhalten steht im Kontrast zur Zurückhaltung einiger institutioneller Investoren. So reduzierte die Sumitomo Mitsui Trust Group ihre Position im dritten Quartal leicht um 2,0 Prozent, auch wenn sie weiterhin ein großes Aktienpaket im Wert von rund 173 Millionen US-Dollar hält.

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Marktumfeld und operative Fortschritte

Der Druck auf die Aktie resultiert nicht nur aus internen Kennzahlen, sondern auch aus einem sich verschärfenden Wettbewerb. Der direkte Konkurrent FIS schloss heute, am 13. Januar 2026, die 12 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme des Issuer-Solutions-Geschäfts von Global Payments ab. Dieser Zusammenschluss erhöht den Innovationsdruck auf Fiserv erheblich.

Das Unternehmen reagiert darauf mit einer Ausweitung seiner Plattformstrategie. Durch eine vertiefte Integration mit Synchrony können Gesundheitsdienstleister nun CareCredit-Zahlungen direkt über Clover-Geräte akzeptieren. Zudem soll eine verstärkte KI-Kooperation mit Microsoft die Produktentwicklung beschleunigen, flankiert von neuen Analysetools wie dem "Unknown Shopper".

Bewertung und Ausblick

Fundamental betrachtet erscheint die Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 10,54 für Value-Investoren attraktiv. Für das laufende Geschäftsjahr 2025 stellt das Management einen Gewinn je Aktie zwischen 8,50 und 8,60 US-Dollar in Aussicht. Langfristig soll der Umsatz bis 2028 auf 24,7 Milliarden US-Dollar steigen, was einem jährlichen Wachstum von etwa 5,4 Prozent entspräche.

Analysten bleiben vorerst abwartend und stufen den Titel mehrheitlich mit "Hold" ein, wobei das durchschnittliche Kursziel bei 114,42 US-Dollar liegt. Die technische Bodenbildung ist noch nicht abgeschlossen, doch die massiven Insiderkäufe senden ein klares Signal gegen den aktuellen Trend.

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