Fannie Mae Aktie: Gewinnrückgang
Die Aktie des staatlich gestützten Hypothekenfinanzierers Fannie Mae geriet am Donnerstag unter Verkaufsdruck und schloss mit deutlichen Verlusten. Anleger reagierten enttäuscht auf die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Zwar baute das Unternehmen sein Eigenkapital weiter aus, doch ein Gewinnrückgang und gestiegene Kreditrisikovorsorge belasteten.
Zentrale Eckdaten:
- Jahresgewinn 2025: 14,4 Mrd. US-Dollar (Vorjahr: 17,0 Mrd. US-Dollar)
- Q4-Gewinn: 3,5 Mrd. US-Dollar (Vorjahr: 4,1 Mrd. US-Dollar)
- Eigenkapital steigt auf 109,0 Mrd. US-Dollar
- Aktienkurs bricht um 7,6 Prozent ein
Stabile Umsätze, sinkende Profitabilität
Fannie Mae verzeichnete im vierten Quartal Nettoumsätze von rund 7,3 Milliarden US-Dollar – ein stabiles Niveau im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch sank der Gewinn deutlich. Der Hauptgrund: Das Unternehmen musste 2025 Rückstellungen für Kreditausfälle bilden, während es im Vorjahr noch von Auflösungen solcher Reserven profitiert hatte. Dieser Schwenk von einem positiven zu einem negativen Effekt drückte spürbar auf das Ergebnis.
Zusätzlich belasteten geringere Fair-Value-Gewinne im Vergleich zu 2024. Die Kombination beider Faktoren führte zum Gewinnrückgang, obwohl das operative Geschäft weitgehend stabil blieb.
Eigenkapital wächst trotz Ergebnisrückgang
Positiv hervorzuheben ist die fortgesetzte Stärkung der Bilanz. Fannie Mae steigerte sein Eigenkapital binnen Jahresfrist von 94,7 auf 109,0 Milliarden US-Dollar. Diese Kapitalakkumulation gilt als wichtiger Gradmesser für die finanzielle Stabilität des Unternehmens, das weiterhin unter staatlicher Aufsicht steht.
Parallel dazu baute Fannie Mae im vergangenen Jahr rund 1.200 Stellen ab. Mit diesem Schritt will das Unternehmen seine Kostenstruktur an die aktuellen Marktbedingungen anpassen und die Effizienz steigern.
Marktreaktion und Ausblick
Die Börse quittierte die Zahlen mit Verkäufen. Am Donnerstag verlor die Aktie 7,6 Prozent und gab damit die Gewinne der Vorwoche wieder ab. Investoren fokussierten sich auf die erhöhte Kreditrisikovorsorge, die auf eine vorsichtigere Einschätzung der Kreditqualität hindeutet.
Der Kursrückschlag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die US-Regierung Fannie Mae und Freddie Mac angewiesen hat, zusätzliche Liquidität in den Markt für hypothekenbesicherte Wertpapiere zu pumpen. Ziel ist es, die Kreditkosten zu senken und den Immobilienmarkt zu stützen. Kurzfristig dominieren jedoch die Sorgen um die Ertragsentwicklung.
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