Fannie Mae veröffentlicht heute vor Handelsbeginn die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Die Ergebnisse könnten wichtige Signale für den Hypothekenmarkt liefern – besonders vor dem Hintergrund jüngster Interventionen der Trump-Regierung. Im dritten Quartal hatte das Unternehmen einen Nettogewinn von 3,9 Milliarden Dollar ausgewiesen.

Hypothekenmarkt unter politischem Einfluss

Der Veröffentlichungstermin fällt in eine Phase erhöhter politischer Aktivität. Am 9. Januar wies die Regierung Fannie Mae und Freddie Mac an, hypothekenbesicherte Wertpapiere im Volumen von 200 Milliarden Dollar zu kaufen. Ziel der Maßnahme: Die Hypothekenzinsen drücken und den Wohnimmobilienmarkt stabilisieren.

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Die durchschnittlichen Zinsen für 30-jährige Festhypotheken lagen im Januar bei rund 6,10 Prozent. Analysten von Wells Fargo und Morgan Stanley erwarten, dass das Kaufprogramm die Spreads bei hypothekenbesicherten Papieren verengen und die Zinsen um 7 bis 15 Basispunkte senken könnte.

Geschäftszahlen im Fokus

Neben den reinen Finanzkennzahlen rücken auch die Geschäftsvolumina in den Blick. Das Kreditgeschäft mit Mehrfamilienhäusern erreichte 2025 ein Volumen von knapp 74 Milliarden Dollar. Für 2026 hat die Aufsichtsbehörde FHFA die Obergrenze für solche Käufe auf 88 Milliarden Dollar festgelegt.

Die Aktie zeigt sich volatil: In den letzten 30 Tagen gab sie rund 25 Prozent nach und pendelte zuletzt zwischen 8,27 und 8,87 Dollar. Über zwölf Monate betrachtet liegt das Papier dennoch im Plus.

Ausblick am Vormittag

Um 8:00 Uhr Ortszeit folgt die Telefonkonferenz mit dem amtierenden CEO Peter Akwaboah und CFO Chryssa Halley. Die beiden werden die Zahlen einordnen und einen Ausblick auf den Wohnimmobilienmarkt geben. Im dritten Quartal hatte Fannie Mae ein Eigenkapital von 105,5 Milliarden Dollar ausgewiesen – die Kapitalbildung läuft seit der Zwangsverwaltung 2008 kontinuierlich weiter.

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