Evonik Aktie: Kampf um 13 Euro
Die Evonik-Aktie hat diese Woche ihren Tiefpunkt erreicht – buchstäblich. Am Dienstag sackte der Titel auf ein neues Allzeittief von 12,57 Euro ab. Hohe Energiekosten, schwache Nachfrage und die allgemeine Skepsis gegenüber deutschen Chemiewerten drückten den Kurs auf historische Tiefstände. Doch dann kam die Gegenbewegung: Schnäppchenjäger griffen zu und trieben den Kurs bis Freitag wieder über 13,20 Euro – ein Plus von rund 5 Prozent innerhalb weniger Tage.
Die wichtigsten Fakten zur Kursentwicklung:
- Allzeittief bei 12,57 Euro am Dienstag markiert
- Erholung auf 13,23 Euro zum Wochenschluss
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 22,26 Euro: über 40 Prozent
- Wochenbilanz: Stabilisierung auf niedrigem Niveau
Analysten sehen Luft nach oben
Bemerkenswert ist die Diskrepanz zwischen Kursniveau und Analystenerwartungen. Der Konsens sieht den fairen Wert bei 15,56 Euro – das entspricht einem theoretischen Aufwärtspotenzial von rund 18 Prozent. Die Spannbreite der Schätzungen ist allerdings enorm: Optimisten trauen dem Titel über 21 Euro zu, Pessimisten sehen ihn unter 12 Euro. Diese Spreizung zeigt, wie unsicher die Lage ist.
Die positive Grundhaltung vieler Analysten basiert auf der Substanz des Unternehmens und der Hoffnung, dass die operative Talsohle durchschritten ist. Ob diese Einschätzung trägt, muss sich erst noch zeigen.
Nächste Termine im Fokus
Ab dem 27. Januar präsentiert sich Evonik auf der International Production and Processing Expo (IPPE) in Atlanta. Solche Fachmessen nutzen Konzerne oft, um Innovationen zu präsentieren und institutionelle Investoren von der Zukunftsfähigkeit zu überzeugen.
Entscheidender wird der 4. März 2026: Dann legt der Konzern die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vor. Bis dahin dürfte vor allem die allgemeine Stimmung im Chemiesektor die Kursrichtung bestimmen.
Bodenbildung oder Zwischenhoch?
Die Erholung zum Wochenschluss ist ein erstes positives Signal. Von einer Trendwende kann aber noch keine Rede sein. Erst wenn die Aktie nachhaltig und mit hohem Volumen die 14-Euro-Marke zurückerobert, würde sich das technische Bild aufhellen. Solange dies nicht gelingt, bleibt die Lage angespannt. Der Kampf zwischen Bären, die auf weitere Tiefs setzen, und Value-Investoren, die auf eine Unterbewertung spekulieren, ist in vollem Gang.
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