Broadcom Aktie: Markante Umsatzsteigerung
Nach einem verhaltenen Start in das Börsenjahr 2026 rückt Broadcom wieder in den Fokus der Anleger. Verantwortlich dafür ist eine optimistische Analyse von Wolfe Research, die dem Halbleiterriesen erhebliches Aufwärtspotenzial bescheinigt. Unterstützt wird die positive Stimmung durch einen neuen Großauftrag der US-Regierung, der die Position im Software-Geschäft stärkt.
Analysten sehen Milliardenpotenzial bei KI
Am Freitag sorgte Wolfe Research für Bewegung, indem das Analysehaus die Einstufung für Broadcom von „Peer Perform“ auf „Outperform“ anhob. Das neue Kursziel von 400 US-Dollar liegt deutlich über dem aktuellen Kursniveau von rund 330 US-Dollar. Analyst Chris Caso begründet diesen Optimismus primär mit der starken Nachfrage nach kundenspezifischen KI-Beschleunigern.
Die Prognosen sind ambitioniert: Wolfe Research rechnet für das Kalenderjahr 2026 mit einem Umsatz von etwa 44 Milliarden US-Dollar allein durch KI-ASICs (anwendungsspezifische integrierte Schaltungen). Dies basiert auf der erwarteten Auslieferung von 3,3 Millionen Tensor Processing Units (TPUs). Für das Jahr 2027 stellen die Experten sogar fast eine Verdoppelung der KI-Erlöse auf über 78 Milliarden US-Dollar in Aussicht.
Strategische Erfolge und Wettbewerbsfähigkeit
Parallel zur Analysteneinschätzung konnte Broadcom auf operativer Ebene punkten. Die US-General Services Administration (GSA) gab eine neue Vereinbarung bekannt, die Bundesbehörden den Zugriff auf Broadcoms VMware-Portfolio erleichtert. Der Vertrag läuft bis Mai 2027 und umfasst Rabatte von bis zu 64 Prozent für Softwarelösungen in den Bereichen KI und Cybersicherheit.
Auch im direkten Technologie-Vergleich schneidet der Konzern gut ab. Analysten von Goldman Sachs betonten kürzlich, dass Broadcoms neueste TPU-Generationen (v7) die Kostenlücke zu Nvidias GPU-Lösungen schließen. In absoluten Zahlen seien die Inferenzkosten nun vergleichbar oder sogar leicht günstiger als bei Nvidias GB200-Systemen.
Risiken und Quartalszahlen im Blick
Trotz der positiven Nachrichtenlage bleiben Risikofaktoren bestehen. Marktbeobachter verweisen auf die geopolitische Exposition gegenüber China, das rund 17 Prozent zum Umsatz beisteuert. Zudem sorgt die Preispolitik der Tochter VMware teilweise für Unmut bei Bestandskunden, was laut Gartner-Prognosen mittelfristig Marktanteile kosten könnte.
Die nächste wichtige Bewährungsprobe steht am 4. März 2026 an. Dann veröffentlicht Broadcom die Zahlen zum ersten Geschäftsquartal, wobei der Markt ein Umsatzwachstum von 28 Prozent auf 19,1 Milliarden US-Dollar erwartet.
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