Mit einem Kursplus von über 358 Prozent im letzten Jahr dominiert Energy Fuels derzeit die Schlagzeilen im Uransektor. Doch ein aktueller Analystenkommentar sorgt für Stirnrunzeln: Trotz einer Heraufstufung liegt das neue Kursziel massiv unter dem aktuellen Börsenwert. Ist die Aktie heißgelaufen oder rechtfertigen die operativen Fortschritte den enormen Aufschlag?

Analysten sehen Diskrepanz

Das Analysehaus Roth/MKM reagierte auf die jüngste Entwicklung und hob das Rating von „Verkaufen“ auf „Neutral“ an. Gleichzeitig wurde das Kursziel von 13,00 auf 15,50 Dollar nach oben korrigiert. Das Brisante daran: Die Aktie notiert derzeit bei rund 24,16 Dollar.

Obwohl die Experten kurzfristige Treiber durch die positive Marktstimmung anerkennen, signalisiert das Kursziel, dass der Titel fundamental deutlich überbewertet sein könnte. Die Analysten gehen davon aus, dass die Euphorie um steigende Uranpreise eine eigentlich fällige Korrektur derzeit noch verhindert.

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Uranpreis und Produktion als Treiber

Rückenwind liefert der Gesamtmarkt. Die Uran-Futures kletterten auf 89 Dollar pro Pfund, den höchsten Stand seit fast 20 Monaten. Allein in den letzten acht Wochen legte der Preis um 12 Prozent zu.

Operativ untermauert Energy Fuels diesen Trend mit starken Zahlen. Die Produktion der Minen Pinyon Plain und La Sal übertraf 2025 mit über 1,6 Millionen Pfund Uran die eigene Prognose um rund 11 Prozent. Zudem treibt das Unternehmen seine Expansion voran: Der am 20. Januar angekündigte Kauf von Australian Strategic Materials für 299 Millionen Dollar soll einen vertikal integrierten Produzenten für Seltene Erden schaffen und die Abhängigkeit von China verringern. Auch das Projekt Vara Mada in Madagaskar verspricht mit einem prognostizierten EBITDA von über 500 Millionen Dollar hohes Potenzial.

Warnsignale bei der Bewertung

Trotz dieser Erfolgsmeldungen mahnen die Kennzahlen zur Vorsicht. Mit einem erwarteten Kurs-Umsatz-Verhältnis von über 58 erscheint die Bewertung extrem sportlich. Ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von 8,1 – verglichen mit 1,8 im kanadischen Öl- und Gassektor – zeigt, wie viel Zukunftshoffnung bereits im Kurs enthalten ist.

Der Markt blickt nun auf das Jahr 2026, für das zwar ein Umsatzsprung von knapp 63 Prozent auf 91,2 Millionen Dollar prognostiziert wird, aber weiterhin rote Zahlen erwartet werden. Da die Gewinnschätzungen für die kommenden zwei Jahre zuletzt sogar nach unten korrigiert wurden, bleibt die weite Kluft zwischen der operativen Expansion und der aktuellen Börsenbewertung das zentrale Risiko für Anleger.

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