Energy Fuels Aktie: Machbarkeitsstudie überzeugt
Energy Fuels hat am 15. Januar 2026 eine bankfähige Machbarkeitsstudie (BFS) für den Ausbau seiner Seltenerd-Verarbeitung im White Mesa Mill vorgelegt. Die Zahlen sind beeindruckend: Ein Investitionsvolumen von 410 Millionen US-Dollar soll jährlich durchschnittlich 311 Millionen US-Dollar EBITDA generieren. Das würde den Uran- und Seltenerd-Produzenten zum dominierenden Akteur im westlichen Markt für kritische Rohstoffe machen.
Expansion mit Rendite
Die Machbarkeitsstudie für die Phase-2-Erweiterung liefert konkrete Eckdaten: Der Kapitalaufwand liegt mit 410 Millionen US-Dollar unter früheren Schätzungen. Der Nettobarwert (NPV) bei acht Prozent Diskontierungssatz beträgt 1,9 Milliarden US-Dollar – das entspricht 7,96 US-Dollar je Aktie. Die interne Rendite nach Steuern liegt bei 33 Prozent.
Über die ersten 15 Jahre erwartet Energy Fuels ein durchschnittliches jährliches EBITDA von 311 Millionen US-Dollar. Die All-in-Produktionskosten für Neodym-Praseodym-Oxidäquivalent werden mit 29,39 US-Dollar je Kilogramm kalkuliert.
In Kombination mit dem Vara-Mada-Projekt in Madagaskar steigt der Gesamt-NPV auf 3,7 Milliarden US-Dollar, mit einem kombinierten jährlichen EBITDA-Potenzial von 765 Millionen US-Dollar.
Strategische Position im Seltene-Erden-Markt
Die Phase-2-Anlage wird die Produktionskapazität im White Mesa Mill deutlich erhöhen. Aktuell produziert die Phase-1-Anlage rund 1.000 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid pro Jahr. Nach der Erweiterung soll die Produktion auf über 6.000 Tonnen jährlich steigen, zusätzlich 240 Tonnen Dysprosium und 66 Tonnen Terbium.
Laut Prognosen von Benchmark Mineral Intelligence könnte Energy Fuels damit kurzfristig 45 Prozent des gesamten US-Bedarfs an Seltenen Erden decken – bei schweren Seltenen Erden wie Terbium und Dysprosium sogar 100 Prozent bis 2030.
CEO Mark Chalmers betonte die Wettbewerbsfähigkeit: Die Betriebskosten und erwarteten Margen des Unternehmens liegen im ersten Quartil weltweit – einschließlich chinesischer Produzenten. Diese Kostenstruktur, kombiniert mit heimischer Produktion, adressiert eine kritische Schwachstelle in der US-Lieferkette.
Uran-Geschäft läuft parallel auf Hochtouren
Das Uran-Geschäft entwickelte sich 2025 stark. Energy Fuels produzierte über 1,6 Millionen Pfund Uran – elf Prozent über der Prognose. Allein im Dezember 2025 wurden 350.000 Pfund verarbeitet.
Für 2026 peilt das Unternehmen über zwei Millionen Pfund jährlich an. Die Produktionskosten liegen zwischen 23 und 30 US-Dollar je Pfund, während Uran aktuell bei 83 US-Dollar je Pfund gehandelt wird. Neue langfristige Verträge mit US-Versorgern sichern Lieferverpflichtungen bis 2032.
Finanzielle Basis geschaffen
Energy Fuels verfügt nach einer Wandelanleihe-Emission über 700 Millionen US-Dollar über rund eine Milliarde US-Dollar Cash. Der Kupon von nur 0,75 Prozent liegt deutlich unter den vier bis 5,5 Prozent, die Wettbewerber für vergleichbare Instrumente zahlen.
HC Wainwright & Co. bestätigte am 9. Januar 2026 das Buy-Rating mit einem Kursziel von 26,75 US-Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt derzeit bei rund fünf Milliarden US-Dollar.
Nächste Schritte im ersten Quartal
Im laufenden Quartal stehen mehrere Meilensteine an: die finale Investitionsentscheidung für das Vara-Mada-Projekt in Madagaskar, eine aktualisierte Machbarkeitsstudie für das Donald-Projekt in Australien sowie die weitere Hochskalierung der Seltenerd-Verarbeitung im White Mesa Mill. Mögliche staatliche Förderprogramme für kritische Mineralien könnten zusätzlichen Rückenwind geben.
Energy Fuels-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Energy Fuels-Analyse vom 17. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Energy Fuels-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Energy Fuels-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Energy Fuels: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








