Super Micro Computer steht vor einem Spagat. Während die Wall Street für das kommende Quartal einen Umsatzsprung von rund 80 Prozent auf etwa 10,34 Milliarden US-Dollar erwartet, blicken Analysten mit Sorge auf die Profitabilität. Der Hochlauf der neuen Blackwell-AI-Server kostet – und zwar so viel, dass trotz Rekordumsätzen die Gewinne schrumpfen dürften.

Die Rechnung geht nicht auf

Die Konsensschätzung für den Gewinn je Aktie liegt bei 0,39 US-Dollar – deutlich unter den 0,51 US-Dollar des Vorjahres. Das Problem ist offensichtlich: Die Margen werden komprimiert. Der teure Aufbau der Blackwell/GB300-Servergeneration frisst die Gewinne auf. Was auf den ersten Blick nach Wachstumserfolg aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Profitabilitätsfalle.

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Super Micro sitzt zwar auf einem Auftragspolster von über 13 Milliarden US-Dollar, hauptsächlich für NVIDIAs Blackwell-Plattform. Doch die entscheidende Frage wird am 3. Februar beantwortet: Kann das Unternehmen diesen Umsatz in nachhaltige Gewinne umwandeln?

Analysten ziehen die Notbremse

Die jüngsten Einschätzungen fallen ernüchternd aus. Goldman Sachs startete die Coverage mit "Sell" und einem Kursziel von nur 26 US-Dollar – deutlich unter dem aktuellen Niveau von 31,20 US-Dollar. Auch Citi (Kursziel: 39 US-Dollar) und Mizuho (31 US-Dollar) haben ihre Erwartungen zurückgeschraubt.

Der Durchschnitt aller Analystenschätzungen liegt zwar bei 46,19 US-Dollar, was ein Aufwärtspotenzial von knapp 48 Prozent suggeriert. Doch die jüngsten Updates der großen Häuser zeigen nach unten. Das Urteil lautet mehrheitlich "Hold" – ein klassisches Zeichen für Unsicherheit.

Bewährungsprobe am 3. Februar

Die Zahlen am 3. Februar werden zur Richtungsentscheidung. Gelingt es Super Micro, einen Weg zu stabileren Margen aufzuzeigen, könnte die Aktie Richtung durchschnittliches Analystenziel laufen. Zeigt sich jedoch, dass die Margenschwäche strukturell und nicht temporär ist, droht ein Test der Goldman-Sachs-Marke von 26 US-Dollar. Der AI-Boom allein reicht nicht – die Profitabilität muss folgen.

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