Energy Fuels Aktie: Studie überzeugt
Energy Fuels legt nach: Mit einer umfassenden Machbarkeitsstudie zur Erweiterung des Rare-Earth-Geschäfts rückt das Unternehmen seinen Standort White Mesa Mill in Utah ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Besonders spannend für Anleger sind die nun offen gelegten Investitionskosten und Renditekennzahlen, die deutlich besser ausfallen als zuvor im Markt befürchtet. Die Frage ist weniger, ob sich das Projekt rechnet – sondern ob der lange Zeitplan den aktuellen Kursaufschwung trägt.
Phase-2-Expansion: Eckdaten der Studie
Im Fokus steht die sogenannte „Phase 2“-Erweiterung zur Verarbeitung seltener Erden in White Mesa. Laut Bankable Feasibility Study (BFS) veranschlagt Energy Fuels für diesen Ausbau Investitionskosten (CAPEX) von 410 Millionen US‑Dollar. Nach Unternehmensangaben und Marktkommentaren liegt dieser Wert unter den bisherigen Erwartungen – ein wichtiger Punkt in einem Umfeld steigender Projektkosten im Rohstoffsektor.
Die Wirtschaftlichkeitsrechnung der Studie fällt entsprechend deutlich aus:
- Nachsteuer-Netto-Barwert (NPV) für Phase 2: 1,9 Milliarden US‑Dollar (bei 8 % Diskontsatz)
- Interne Verzinsung (IRR): 33 %
Diese Kennzahlen beziehen sich allein auf die Erweiterung in White Mesa. Nimmt man zusätzlich das Toliara-Projekt „Vara Mada“ in Madagaskar hinzu, ergibt sich ein noch größeres Bild: Konsolidiert weist das Unternehmen ein mögliches NPV von 3,7 Milliarden US‑Dollar und ein durchschnittliches jährliches EBITDA von 765 Millionen US‑Dollar aus. Damit unterstreicht Energy Fuels den Anspruch, sich als wesentlicher Player im Markt für strategische Metalle zu etablieren.
Ambitionierte Produktionsziele und strategischer Kontext
Die Produktionsziele unterstreichen die Größenordnung des Vorhabens. Nach vollständiger Inbetriebnahme soll die Anlage mehr als 6.000 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) pro Jahr liefern. Ergänzend sind 66 Tonnen Terbium und 240 Tonnen Dysprosium jährlich geplant. Diese Elemente zählen zu den kritischen schweren Seltenen Erden, die vor allem für Hochleistungs-Magnete in Elektromotoren, Windkraftanlagen und anderen Zukunftstechnologien benötigt werden.
Die Expansion kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Politik und Industrie in den USA verstärkt auf eine eigenständige Versorgung mit kritischen Rohstoffen drängen. Energy Fuels zielt darauf ab, bis 2030 eine Kapazität zu erreichen, die bis zu 45 % des US‑Bedarfs an bestimmten Seltenen Erden abdecken könnte. Marktbeobachter sehen darin eine strategische Positionierung im Spannungsfeld zwischen Versorgungssicherheit und geopolitischen Abhängigkeiten.
Vor diesem Hintergrund wirkt der als moderat eingestufte CAPEX-Wert doppelt positiv: Er stützt nicht nur die Renditeerwartungen, sondern setzt auch ein Kontra-Signal zu den zuletzt häufig nach oben korrigierten Kosten vieler Bergbau- und Infrastrukturprojekte.
Kursdynamik und Marktreaktion
An der Börse spiegelt sich die neue Zuversicht deutlich wider. Der Aktienkurs liegt aktuell bei 20,92 US‑Dollar und hat sich in den vergangenen zwölf Monaten um mehr als 300 % erhöht. Allein auf Sicht von 30 Tagen steht ein Plus von über 80 % zu Buche – ein klarer Hinweis darauf, dass die BFS und die Perspektiven im Rare-Earth-Geschäft als Kurstreiber wirken.
Die im Quelltext erwähnte rege Handelstätigkeit und hohe Intraday-Schwankung am heutigen Freitag unterstreicht, dass institutionelle wie private Anleger die neuen Daten aktiv einpreisen. Die Volatilität bleibt damit hoch, was bei einem stark wachsenden Rohstoffwert wenig überrascht.
Zeitplan und Wirtschaftlichkeit im Ausblick
Trotz der klaren Kennzahlen ist der Weg zur vollen Wertschöpfung langfristig angelegt. Für die Phase-2-Erweiterung peilt Energy Fuels die erforderlichen Genehmigungen bis zur Jahresmitte 2027 an. Anschließend sollen Bau und Hochlauf folgen, mit geplanter Inbetriebnahme der erweiterten Anlage im ersten Quartal 2029.
Operativ rückt für Investoren vor allem die Kostenposition in den Vordergrund. Die Studie veranschlagt für NdPr-Äquivalent aus dem Vara-Mada-Feed einen „all-in“-Produktionskostenansatz von 29,39 US‑Dollar pro Kilogramm. Im globalen Vergleich gilt dieser Wert als wettbewerbsfähig und stützt die in der BFS ausgewiesenen Renditen.
Für die nächsten Quartale werden daher vor allem die Genehmigungsschritte zum Gradmesser: Gelingt es Energy Fuels, die avisierte Timeline beim Permitting einzuhalten, untermauert das die heute präsentierten NPV- und IRR-Annahmen und könnte den bereits laufenden Neubewertungsprozess der Aktie weiter stützen.
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