Deutz erfindet sich neu. Mit einer radikalen Konzernstruktur, Zukäufen im Energiesektor und einem frischen 52-Wochen-Hoch zieht der Kölner Motorenhersteller Investoren an. Doch was steckt konkret hinter der jüngsten Rally und dem gesteigerten Engagement der DWS?

Radikaler Umbau der Organisation

Seit Jahresbeginn 2026 operiert Deutz in einer völlig neuen Aufstellung. Um den unterschiedlichen Marktanforderungen gerecht zu werden, gliederte das Management den Konzern in fünf unabhängige Geschäftsbereiche:

  • Classic: Engines (Leitung: Markus Villinger) und Service (Leitung: Andreas Schmidt)
  • Wachstumsmärkte: Defense (Leitung: Marco Herre), Energy (Leitung: David Evans) und NewTech (Leitung: Bert van Hasselt)

Dieser Schritt soll vor allem in den neuen Sektoren Verteidigung und Energie für mehr Flexibilität und dezentrale Entscheidungswege sorgen. Die Börse honoriert diesen Wandel: Am 23. Januar markierte das Papier bei 11,24 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch.

Energie-Sparte als Wachstumstreiber

Zentraler Baustein der Neuausrichtung ist das Energiegeschäft. Bereits im Dezember kündigte Deutz die Übernahme des Notstromsystem-Herstellers Frerk an. Dieser Zukauf öffnet die Tür zu europäischen Rechenzentrums- und Netzbetreibern – ein Markt mit hohen Synergieeffekten.

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Die finanziellen Ambitionen sind klar definiert:
* Die Frerk-Übernahme soll bereits ab Abschluss im ersten Quartal 2026 rund 100 Millionen Euro zum Umsatz beisteuern.
* Bis 2030 plant Deutz, das Energiegeschäft organisch und durch Zukäufe auf ein Volumen von 500 Millionen Euro auszubauen.

Institutionelle Anleger greifen zu

Das strategische Vorgehen überzeugt auch Großinvestoren. Am 22. Januar meldete die DWS Investment GmbH eine Aufstockung ihrer Beteiligung von 2,87 Prozent auf 3,38 Prozent. Damit hält der Vermögensverwalter nun über 5,1 Millionen Stimmrechte. Solche Zukäufe durch institutionelle Adressen werten Marktbeobachter oft als Vertrauensbeweis in die langfristige Strategie.

Auch Analysten ziehen mit: Warburg Research bestätigte Anfang Januar die Kaufempfehlung und hob das Kursziel leicht auf 11,50 Euro an. Technisch ist der Weg nach oben geebnet, nachdem die Aktie eine Performance von über 17 Prozent gegenüber dem STOXX600 in den letzten vier Wochen zeigte.

Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird nun der reibungslose Abschluss der Frerk-Transaktion im laufenden ersten Quartal sein. Gelingt die Integration dieses Umsatzbringers wie geplant, könnte dies den Angriff auf die von Warburg definierte Marke bei 11,50 Euro fundamentieren.

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