Eli Lilly Aktie: Herbeigesehnte Verbesserung!
Eli Lilly hat im direkten Vergleich mit Novo Nordisk einen klaren Sieg eingefahren. Die am Donnerstag in The Lancet publizierten Daten der ACHIEVE-3-Studie zeigen: Die experimentelle GLP-1-Pille Orforglipron übertrifft das orale Semaglutide des dänischen Konkurrenten bei allen wichtigen Endpunkten. Für den US-Konzern ist es ein weiterer Baustein in der Strategie, den Abstand im umkämpften Markt für Diabetes- und Abnehmpräparate weiter auszubauen.
Überlegenheit in allen Kerndaten
Die ACHIEVE-3-Studie verglich über 52 Wochen vier Behandlungsarme mit insgesamt 1.698 Teilnehmern – die erste direkte Phase-3-Gegenüberstellung zweier oraler GLP-1-Therapien. Die Ergebnisse waren eindeutig: Orforglipron 36 mg senkte den Langzeitblutzuckerwert (A1C) um 2,2 Prozentpunkte, während orales Semaglutide 14 mg nur 1,4 Prozentpunkte erreichte. Beim Gewichtsverlust lag Orforglipron mit durchschnittlich 8,9 Kilogramm um 73,6 Prozent vor dem Konkurrenzprodukt mit 5,0 Kilogramm.
85,4 Prozent der Patienten auf Orforglipron 36 mg erreichten einen A1C-Wert unter 7 Prozent – das Zielkriterium für gut eingestellte Diabetiker – im Vergleich zu 66,1 Prozent auf oralem Semaglutide. Der entscheidende Vorteil: Orforglipron muss nicht nüchtern mit begrenzter Wassermenge eingenommen werden, sondern kann jederzeit unabhängig von Mahlzeiten geschluckt werden.
Nebenwirkungen im Fokus
Die detaillierten Sicherheitsdaten offenbaren aber auch die Kehrseite: Etwa 58 Prozent der Patienten auf Orforglipron 36 mg berichteten von leichten bis mittelschweren Magen-Darm-Beschwerden – vor allem Übelkeit, Durchfall und Erbrechen – gegenüber 45 Prozent auf oralem Semaglutide. Die Abbruchrate wegen unerwünschter Ereignisse lag bei 9,7 Prozent versus 4,9 Prozent. Wie Regulierungsbehörden und verschreibende Ärzte dieses höhere Nebenwirkungsprofil bewerten werden, dürfte mitentscheidend für den Markterfolg sein.
Eli Lilly hat Orforglipron bereits in über 40 Ländern zur Zulassung eingereicht. Eine FDA-Entscheidung für die Adipositas-Indikation wird im zweiten Quartal 2026 erwartet.
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Wachsender Vorsprung vor Novo Nordisk
Die ACHIEVE-3-Daten fügen sich in eine Serie positiver Nachrichten für Eli Lilly ein. Erst am 23. Februar scheiterte Novo Nordisks nächste Generation von Adipositas-Spritzen, CagriSema, im direkten Vergleich mit Eli Lillys Zepbound. Am selben Tag führte der US-Konzern ein neues Monatsformat für Zepbound ein. Laut Marktanalysen kontrolliert Eli Lilly mittlerweile rund 60 Prozent des US-Marktes für GLP-1-Medikamente.
Die Pipeline wächst derweil über den GLP-1-Bereich hinaus: Am 9. Februar kündigte das Unternehmen die Übernahme von Orna Therapeutics für bis zu 2,4 Milliarden Dollar an. Das Deal-Objekt ist eine zirkuläre RNA-Plattform samt einem klinisch reifen In-vivo-CAR-T-Kandidaten gegen Autoimmunkrankheiten wie Lupus.
Starke Zahlen, ehrgeizige Prognose
Das vierte Quartal 2025 untermauerte die operative Stärke: Der Umsatz kletterte um 43 Prozent auf 19,3 Milliarden Dollar, getrieben von Mounjaro und Zepbound. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 42 Prozent auf 7,54 Dollar und übertraf die Analystenschätzung von 6,67 Dollar. Für 2026 stellte Eli Lilly Erlöse zwischen 80 und 83 Milliarden Dollar in Aussicht – deutlich über der damaligen Konsensschätzung von 77,62 Milliarden Dollar.
Mit drei weiteren ACHIEVE-Studien, deren Resultate im Jahresverlauf erwartet werden, und einer möglichen FDA-Zulassung im Frühjahr stehen die nächsten Monate im Zeichen der Produktoffensive. Novo Nordisk gerät zusehends in die Defensive.
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