AUTO1 Group Aktie: Großinvestoren stocken auf
Morgan Stanley und Goldman Sachs haben ihre Positionen an der AUTO1 Group deutlich ausgebaut. Innerhalb von nur zwei Tagen meldete die US-Investmentbank Morgan Stanley gleich zwei Schwellenüberschreitungen – ein klares Signal für gestiegenes Interesse institutioneller Anleger am Berliner Gebrauchtwagenhändler.
Morgan Stanley erhöht auf 16,73 Prozent
Am 19. Februar lag Morgan Stanleys Gesamtposition noch bei 16,33 Prozent der Stimmrechte. Bereits einen Tag später kletterte der Anteil auf 16,73 Prozent. Die Investmentbank hält damit direkt und indirekt über 22,8 Millionen Aktien der AUTO1 Group. Besonders interessant: Ein Großteil der Position wird über Finanzinstrumente wie Equity Swaps aufgebaut, die bis November 2030 laufen. Morgan Stanley & Co. LLC allein kommt auf 10,49 Prozent der Stimmrechte.
Die Bewegungen erfolgten teils über den Erwerb von Wertpapierleihen, bei denen Morgan Stanley Nutzungsrechte an Kundenaktien erhielt. Solche Konstruktionen ermöglichen es institutionellen Investoren, flexibel auf Marktbewegungen zu reagieren, ohne direkt Aktien kaufen zu müssen.
Goldman Sachs springt über sieben Prozent
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Parallel dazu meldete Goldman Sachs am 20. Februar einen Anstieg seiner Gesamtposition auf 7,06 Prozent. Die US-Bank hält dabei nur minimal direkte Stimmrechte (0,02 Prozent), setzt aber massiv auf Instrumente: Allein 5,43 Prozent der Stimmrechte werden über Nutzungsrechte an Kundenaktien kontrolliert, weitere 1,40 Prozent über Cash-Swaps mit Laufzeiten bis Februar 2036.
Hedgefonds Ferguson baut Position weiter aus
Auch Scott Ferguson, Manager des Hedgefonds Sachem Head Capital Management, erhöhte seine Beteiligung kräftig. Am 23. Februar überschritt seine Gesamtposition die Marke von 6,77 Prozent – nach zuvor 5,35 Prozent. Ferguson hält direkt 4,84 Millionen Aktien (2,19 Prozent) und kontrolliert über verschiedene Swap-Konstruktionen weitere 4,58 Prozent der Stimmrechte. Die Swaps laufen bis November 2026 und November 2027.
Die gehäuften Stimmrechtsmeldungen innerhalb weniger Tage zeigen: Finanzinvestoren setzen verstärkt auf AUTO1 Group. Ob diese koordinierten Positionsaufbauten auf bevorstehende Unternehmensentwicklungen hindeuten oder schlicht attraktive Bewertungen ausgenutzt werden, bleibt offen. Fakt ist: Die institutionelle Basis der Aktie wird breiter.
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