Der Nasdaq steht unter Druck. Nach einem starken Vortag mit Kursgewinnen bis 25.356 Punkte dreht der Tech-Index am Donnerstag deutlich ins Minus. Verantwortlich dafür: massive Verluste der US-Technologiebörse und ein Einbruch beim KI-Champion Nvidia. Die Frage ist nun, ob es sich um eine gesunde Konsolidierung handelt oder der Beginn einer größeren Korrektur.

Rekordlauf gestoppt – Nasdaq gibt nach

Der gestrige Handelstag verlief zunächst vielversprechend. Bis zur Eröffnung des offiziellen Handels bewegte sich der Nasdaq in einer engen Seitwärtsrange um die 25.000-Punkte-Marke. Mit Handelsstart wurde zwar kurz das Tagestief bei 24.978 Punkten markiert, doch dieses wurde umgehend wieder aufgekauft.

Kaufdruck schob den Index im weiteren Verlauf deutlich über 25.300 Punkte. Nach einem kurzen Rücksetzer am Nachmittag setzte sich die Aufwärtsbewegung am Abend fort – der Handel endete nahe dem Tageshoch bei 25.345 Punkten. Die Tagesrange belief sich auf 378 Punkte.

Im Frühhandel am Donnerstag kam es jedoch zu einem Stimmungsumschwung. Leichte Abgaben ließen die wichtige Marke von 25.300 Punkten bröckeln. Der Druck verstärkte sich mit Eröffnung der US-Börsen zusehends.

Technische Marken entscheiden über den Trend

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Aus charttechnischer Sicht rücken nun kritische Unterstützungen in den Fokus. Die Zone um 25.283 Punkte, definiert durch den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt im 4-Stunden-Chart, fungiert als Schlüsselmarke. Hält sich der Nasdaq oberhalb dieser Linie, bleibt die bullische Grundstruktur intakt.

Sollte der Index jedoch nachhaltig darunter rutschen, droht eine Ausweitung der Schwäche. In diesem Fall würden sowohl der gleitende 20-Tage-Durchschnitt als auch das 38,2-Prozent-Fibonacci-Retracement als nächste Auffanglinien dienen. Kurzfristig zeigt der Stundenchart noch eine bullische Tendenz, solange sich der Nasdaq per Stundenschluss über 25.267 Punkten halten kann.

Für den heutigen Handelsverlauf kommt der Marke von 25.289 Punkten erhöhte Bedeutung zu. Oberhalb dieser Schwelle überwiegen die Chancen auf weitere Anstiege. Unterhalb könnte sich die Schwäche hingegen in Richtung 25.066 Punkte und tiefer ausweiten.

Die europäischen Aktienmärkte reagierten bereits mit moderaten Verlusten auf die Nasdaq-Schwäche. Der EuroStoxx 50 hatte zwar am frühen Nachmittag noch ein Rekordhoch bei 6.199,78 Punkten erreicht, drehte mit Eröffnung der US-Börsen aber ebenfalls ins Minus. Damit setzt sich die nervöse Stimmung an den globalen Märkten fort.

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