Dow Jones: Inflationsdaten schockieren
Die US-Börsen schlossen am Freitag mit deutlichen Verlusten. Der Dow Jones Industrial Average brach um 521 Punkte oder 1,05 Prozent auf 48.977,92 Zähler ein. Verantwortlich für den Ausverkauf: unerwartet heiße Inflationsdaten, die die Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen der Federal Reserve zunichtemachten.
Inflationszahlen überraschen negativ
Der Kern-Produzentenpreisindex (Core PPI) für Januar schoss um 0,8 Prozent nach oben – Analysten hatten lediglich 0,3 Prozent erwartet. Auch die Core-PCE-Daten enttäuschten mit einem Plus von 0,5 Prozent. Die Zahlen verdeutlichen: Die Inflation ist hartnäckiger als erhofft.
Der Index eröffnete bei seinem Tageshoch von 49.253,57 Punkten, rutschte dann aber kontinuierlich ab und durchbrach die psychologisch wichtige 49.000er-Marke. Das Tagestief lag bei 48.678,78 Zählern. Das Handelsvolumen war mit 811,80 Millionen Aktien deutlich über dem 20-Tage-Durchschnitt – ein Zeichen für massiven institutionellen Verkaufsdruck. Der Volatilitätsindex VIX schnellte zwischenzeitlich auf 20,90 Punkte, bevor er bei 19,86 schloss.
Finanzwerte unter schwerem Beschuss
Die Sektorrotation fiel brutal aus. Finanzwerte und Technologietitel gerieten massiv unter Druck, während defensive Qualitätswerte gefragt waren. American Express stürzte um 7,88 Prozent auf 308,79 Dollar ab, Goldman Sachs verlor 7,40 Prozent auf 860,22 Dollar. Die verschobene Zinskurve und Inflationssorgen führten zu einer rapiden Neubewertung der Kreditrisiken.
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Im Technologiesektor setzte Nvidia seinen Abwärtstrend fort und gab 4,16 Prozent auf 177,19 Dollar nach. Skepsis über die KI-Investitionsausgaben belastete weiter. Apple büßte 3,22 Prozent ein, Nike 2,77 Prozent.
Auf der Gewinnerseite dominierten klassische Defensivwerte: Merck legte 3,73 Prozent zu, Walmart gewann 2,81 Prozent, Verizon kletterte um 2,54 Prozent. Kapital floss aus Wachstums- und zyklischen Titeln in dividendenstarke Aktien mit stabilen Cashflows.
Technischer Schaden eingepreist
Technisch betrachtet hat der Dow mit dem Schlusskurs unter 49.000 Punkten kurzfristigen strukturellen Schaden erlitten. Das Eröffnungsniveau bei 49.253,57 fungiert nun als unmittelbarer Widerstand. Das Handelsvolumen und die bärische Candlestick-Formation signalisieren, dass institutionelle Investoren aktiv Positionen reduzierten.
Am Montag wird entscheidend sein, ob der Index die 49.000er-Marke schnell zurückerobern kann. Andernfalls droht ein Test des 50-Tage-Durchschnitts. Die Kombination aus hartnäckiger Inflation und geopolitischen Spannungen – gescheiterte US-Iran-Verhandlungen trieben den Ölpreis um 2,58 Prozent nach oben – dürfte die Volatilität hoch halten.
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