Barrick Mining präsentiert Rekordzahlen für das Jahr 2025 und kündigt eine massive Dividendenerhöhung an. Doch die starke operative Bilanz wird von einem eskalierenden Konflikt mit dem Partner Newmont überschattet. Der Streit bedroht nun direkt die geplante Abspaltung des wichtigen Nordamerika-Geschäfts.

Eskalation in Nevada

Der Goldriese Newmont hat den Druck auf seinen Joint-Venture-Partner Barrick deutlich erhöht. Stein des Anstoßes ist das Gemeinschaftsunternehmen "Nevada Gold Mines" (NGM). Newmont wirft der Barrick-Führung Missmanagement vor und behauptet, Ressourcen seien unrechtmäßig vom Joint Venture abgezogen worden, um Barricks eigenes Projekt "Fourmile" zu begünstigen.

Bereits Anfang Februar stellte Newmont eine formelle Mängelrüge (Notice of Default) zu. Die vertraglich festgelegte 30-tägige Frist zur Beilegung des Konflikts läuft Anfang März ab. Sollte keine Einigung erzielt werden, droht ein Rechtsstreit, der die strategischen Pläne von Barrick erheblich stören könnte. Der Konzern beabsichtigt eigentlich, seine nordamerikanischen Assets noch in diesem Jahr in eine eigenständige börsennotierte Gesellschaft auszugliedern. Da NGM rund 60 Prozent der Bewertung dieses geplanten Spin-offs ausmacht, steht das Vorhaben nun auf der Kippe.

Rekordgewinne und Dividendensprung

Operativ zeigte sich Barrick im vierten Quartal 2025 hingegen in Bestform. Der operative Cashflow stieg auf 2,73 Milliarden US-Dollar, während der bereinigte Gewinn pro Aktie im Vergleich zum Vorquartal um 79 Prozent auf 1,04 US-Dollar kletterte.

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Diese finanzielle Stärke gibt Barrick Spielraum für signifikante Ausschüttungen. Das Unternehmen kündigte eine neue Dividendenpolitik an, die 50 Prozent des freien Cashflows an die Aktionäre weiterreicht. Konkret bedeutet dies für das abgelaufene Quartal eine Dividende von 0,42 US-Dollar je Aktie – ein Anstieg von 140 Prozent gegenüber dem dritten Quartal. Zusätzlich wurden im Jahr 2025 Aktien im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar zurückgekauft.

Neuer Finanzvorstand übernimmt

Mitten in dieser komplexen Gemengelage vollzieht Barrick heute einen wichtigen Führungswechsel. Helen Cai tritt ihren Posten als neuer Chief Financial Officer (CFO) an. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Investmentbanking, unter anderem bei Goldman Sachs, gilt sie als Expertin für Kapitalmarktstrategien und M&A-Transaktionen. Ihre Expertise dürfte für die geplante Umstrukturierung und die Kommunikation mit Investoren in dieser kritischen Phase von zentraler Bedeutung sein.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Konflikt mit Newmont den strategischen Umbau blockiert. Während die heute veröffentlichten Jahresberichte die operative Stärke untermauern, hängt der Zeitplan für den Nordamerika-IPO nun maßgeblich vom Ausgang des Streits um das Nevada-Joint-Venture ab.

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