Deutsche Telekom Aktie: T-Mobile-Fokus
Die Deutsche Telekom setzt in den USA weiter auf volle Kontrolle statt Kasse machen. Der Konzern schließt Aktienverkäufe bei T-Mobile US für 2026 ausdrücklich aus – selbst trotz des laufenden Aktienrückkaufprogramms der US-Tochter. Warum ist diese Klarstellung gerade jetzt wichtig?
Beteiligung bleibt – Verkauf 2026 ausgeschlossen
Die Telekom hält aktuell 52,8% an T-Mobile US. Heute stellte der Konzern klar: Im Jahr 2026 sind keine Verkäufe von T-Mobile-US-Aktien geplant. Das gelte laut Angaben ausdrücklich auch im Kontext des Rückkaufprogramms von T-Mobile US – ein Punkt, der an den Märkten regelmäßig Spekulationen über mögliche Anteilsverschiebungen auslöst.
CEO Tim Höttges ging noch einen Schritt weiter. Demnach prüft die Telekom fortlaufend Optionen, den Anteil weiter zu erhöhen, sofern das strategisch sinnvoll und finanziell attraktiv ist.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
- Beteiligung an T-Mobile US: 52,8%
- Keine T-Mobile-US-Aktienverkäufe der Telekom in 2026
- Telekom denkt auch über Anteilsaufstockung nach
Starke T-Mobile-Zahlen stützen die Linie
Die Aussagen kamen zeitgleich mit den Zahlen von T-Mobile US für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Die US-Tochter meldete branchenführende Kundenzuwächse und Wachstum bei wichtigen Ergebniskennzahlen:
- 7,8 Mio. Postpaid-Neukunden in 2025
- 2,4 Mio. Postpaid-Neukunden im Q4
- Service-Umsatz Q4: 18,7 Mrd. USD (+10%)
- Core Adjusted EBITDA Q4: 8,4 Mrd. USD (+7%)
Auch der Ausblick wurde konkreter: Für 2026 erwartet T-Mobile US ein Core Adjusted EBITDA von 37,0 bis 37,5 Mrd. USD sowie einen Adjusted Free Cash Flow von 18,0 bis 18,7 Mrd. USD. Für 2027 stellt das Unternehmen 40,0 bis 41,0 Mrd. USD beim Core Adjusted EBITDA und 19,5 bis 20,5 Mrd. USD beim Adjusted Free Cash Flow in Aussicht.
Urteil gegen Meta bringt Rückenwind
Zusätzlich meldete der Konzern einen juristischen Erfolg in Deutschland. Laut Reuters entschied ein deutsches Gericht gestern, dass eine Meta-Tochter rund 30 Mio. Euro für Netzwerkdienste an die Telekom zahlen muss. Es geht um die Abwicklung des Internetverkehrs von Plattformen wie Facebook und Instagram über mehr als drei Jahre.
Das Urteil stärkt laut Bericht die Position europäischer Telekommunikationsunternehmen in der Debatte, ob große Tech-Konzerne stärker an Infrastrukturkosten beteiligt werden sollen.
Zum nächsten Fixpunkt: Am 26. Februar will die Deutsche Telekom laut Unternehmenskalender ihre Jahresergebnisse 2025 veröffentlichen.
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