Deutsche Telekom Aktie: T-Mobile drückt
Die Aktie der Deutschen Telekom geriet am Mittwoch unter Druck, nachdem die US-Tochter T-Mobile US ihre Jahresziele vorgelegt hatte. Während die Prognose für das operative Ergebnis solide ausfiel, enttäuschte der Ausblick beim freien Cashflow die Anleger. Die T-Aktie verlor im frühen Nachmittagshandel gut ein Prozent und zählte damit zu den schwächsten Werten im DAX.
Die US-Tochter selbst erwischte es noch härter: Die T-Mobile-Aktie sackte nach Handelsstart an der NASDAQ zeitweise um 5,47 Prozent auf 188,52 Dollar ab. Verantwortlich für den Kursrutsch war vor allem die Prognose für den freien Cashflow (FCF) 2026, die unterhalb der Markterwartungen lag.
Schwaches Kundenwachstum im vierten Quartal
Im Schlussquartal 2025 gewann T-Mobile US 962.000 neue Mobilfunkkunden mit Verträgen – deutlich weniger als die von Analysten erwarteten 992.000. Im Vorquartal hatte das Unternehmen noch rund eine Million Neukunden verbucht. Der Rückgang könnte allerdings auch strategische Gründe haben, wie Aktienexperte Frederik Altmann von Alpha Wertpapierhandel anmerkt: Möglicherweise verzichtet T-Mobile bewusst auf aggressives Wachstum in einem harten Preiskampf, um Marge und Cashflow zu schonen.
Beim Umsatz zeigt sich ein differenziertes Bild: Die Erlöse kletterten von 21,9 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal auf 24,3 Milliarden Dollar. Der Serviceumsatz – die wichtigste Kennzahl für die operative Entwicklung – legte um zehn Prozent auf 18,7 Milliarden Dollar zu. Das um Sondereffekte bereinigte Betriebsergebnis (Core Ebitda) stieg um sieben Prozent auf 8,45 Milliarden Dollar.
Gewinnrückgang durch Personalaufwendungen
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Unter dem Strich musste T-Mobile allerdings einen Gewinnrückgang hinnehmen: Der Nettogewinn fiel von 3,0 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 2,1 Milliarden Dollar. Als Hauptgrund nannte das Unternehmen Aufwendungen für Personalmaßnahmen.
Für das laufende Jahr 2026 peilt der seit November amtierende Konzernchef Srini Gopalan ein bereinigtes operatives Ergebnis von 37,0 bis 37,5 Milliarden Dollar an – nach 33,9 Milliarden Dollar im Jahr 2025. Beim freien Cashflow rechnet T-Mobile mit 18,0 bis 18,7 Milliarden Dollar, verglichen mit rund 18 Milliarden Dollar im Vorjahr.
JPMorgan-Analyst Sebastiano Petti wertet die Prognosen als gemischt, bleibt aber optimistisch: Er stuft T-Mobile US weiterhin als "Top Pick" ein und verweist auf das branchenführende Wachstum bei Ebitda und Cashflow je Aktie. Zudem sieht er langfristige Chancen für Marktanteilsgewinne in Bereichen mit geringer Durchdringung.
Die Deutsche Telekom als Mutterkonzern dürfte die Entwicklung in den USA aufmerksam verfolgen – schließlich ist T-Mobile US der wichtigste Ergebnistreiber des Bonner Konzerns.
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