Deutsche Telekom Aktie: 65 Prozent Energiegewinn
Die Deutsche Telekom hat heute einen technologischen Durchbruch verkündet, der die Telekommunikationsbranche aufhorchen lässt. In Zusammenarbeit mit dem Softwareunternehmen Mavenir gelang es dem Bonner Konzern, den Energieverbrauch im 5G-Kernnetz um bis zu 65 Prozent zu senken. Die Validierung dieser Einsparungen erfolgte im Live-Betrieb und setzt damit neue Maßstäbe für nachhaltigen Netzwerkbetrieb in Europa.
Grundlage der Innovation ist die cloud-native 5G-Core-Software von Mavenir sowie deren energieeffiziente Automatisierungsfunktionen. Der Clou: Durch dynamische Software- und Hardwareskalierung passt sich das System automatisch an die tatsächliche Netzauslastung an. Das Ziel ist ein "Zero Bit & Zero Watt"-Kern, bei dem Energieverbrauch und CO2-Emissionen auf ein Minimum reduziert werden.
Horizontale Cloud als Game Changer
Parallel treibt die Telekom mit Unterstützung von Mavenir die Umstellung auf eine einheitliche Cloud-Architektur voran. Die sogenannte "Horizontal TelCo Cloud" ersetzt fragmentierte, isolierte Systeme durch eine gemeinsame, standardisierte Plattform. Diese kann sämtliche Kernnetzdienste in großem Maßstab hosten und ermöglicht es, Energieoptimierungen im gesamten Kernnetz zu skalieren.
"Energieeffizienz ist ein zentrales Designprinzip unserer Netzwerke", kommentierte Christoph Hilz, Group SVP Core Network & Services der Deutschen Telekom. Die mehrjährige Zusammenarbeit mit Mavenir habe gezeigt, wie softwaregesteuerte Intelligenz, cloud-native Architektur und Hardware-Optimierung zusammenwirken, um messbare Ergebnisse zu liefern. Für die gesamte Telekommunikationsbranche entstehe damit ein Referenzentwurf.
Solide Geschäftszahlen für 2025
Neben der technologischen Innovation legte die Deutsche Telekom auch ihre Geschäftszahlen für 2025 vor. Der Umsatz wuchs organisch um 4,2 Prozent auf 119,1 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA AL stieg organisch um 4,7 Prozent auf 44,2 Milliarden Euro. Die berichteten Wachstumsraten fielen wegen des schwächeren US-Dollars mit 2,9 Prozent beim Umsatz und 2,8 Prozent beim bereinigten EBITDA AL niedriger aus.
Der Free Cashflow AL legte um 2,0 Prozent auf 19,5 Milliarden Euro zu. Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg auf 2,00 Euro nach 1,90 Euro im Vorjahr. Damit übertraf die Telekom ihre eigenen Ziele auf Basis konstanter Wechselkurse marginal. Für 2025 will der Konzern eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie zahlen nach 0,90 Euro im Jahr zuvor.
Im Schlussquartal 2025 verzeichnete die Telekom ein Umsatzwachstum von 2,5 Prozent auf 31,72 Milliarden Euro. Auf dem Heimatmarkt Deutschland legte der Gesamtumsatz um 2,7 Prozent zu, nachdem er im dritten Quartal noch um 1,8 Prozent zurückgegangen war. Unter dem Strich verdiente die Telekom 9,6 Milliarden Euro nach knapp 11,2 Milliarden im Vorjahr.
Für 2026 plant die Deutsche Telekom mit weiterem Wachstum. Das bereinigte EBITDA AL soll auf rund 47,4 Milliarden Euro steigen, der Free Cashflow AL auf rund 19,8 Milliarden Euro. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie rechnet der Konzern mit rund 2,20 Euro.
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