Die Deutsche Bank stemmt sich gegen den Abwärtssog einer düsteren Prognose aus der eigenen Führungsetage. Während CEO Christian Sewing der deutschen Wirtschaft eine "Ära ohne Wachstum" voraussagt, hält sich die Aktie stabil über der 33-Euro-Marke – und Analysten erhöhen ihre Kursziele.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

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  • Aktie konsolidiert bei 33,75 Euro, nur knapp unter dem Jahreshoch von 39,66 Euro
  • Kursverdopplung in den letzten zwölf Monaten vom Tief bei 17,70 Euro
  • JPMorgan hebt Kursziel auf 40 Euro an und bleibt bei "Overweight"
  • Quartalszahlen für 2025 kommen am 29. Januar 2026

Sewings Weckruf: Deutschland ohne Leistungswille?

Der Bankchef wählte drastische Worte. Ohne tiefgreifende Reformen drohe Deutschlands Potenzialwachstum bis Ende des Jahrzehnts auf null zu sinken. Seine Forderung: Rückkehr zum Leistungsprinzip. Die "Work-Life-Balance" dürfe nicht zur Bremse für den Ehrgeiz werden. Diese makroökonomische Warnung dämpft kurzfristig die Stimmung, unterstreicht aber auch, wie sehr der Bankensektor auf strukturelle Veränderungen angewiesen ist.

Analysten kontern mit 40-Euro-Ziel

Trotz der Mahnungen bleibt die Experteneinschätzung positiv. JPMorgan hob das Kursziel kürzlich von 38,40 auf 40 Euro an – ein Aufwärtspotenzial von rund 19 Prozent zum aktuellen Niveau. Der Marktkonsens sieht den fairen Wert bei etwa 35,64 Euro. Die Investmentbank setzt offenbar auf die operative Stärke des Instituts, unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Großwetterlage.

Entscheidung fällt am 29. Januar

Am 29. Januar präsentiert die Deutsche Bank ihre vorläufigen Jahreszahlen für 2025. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von rund 3,03 Euro und eine Dividendenerhöhung auf 1,00 Euro. Sollten die Ergebnisse die hohen Erwartungen erfüllen, könnte die Aktie den Weg Richtung 40-Euro-Marke einschlagen. Bis dahin dürfte die Konsolidierung anhalten.

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