Morgen legt die Deutsche Bank ihre Bücher für das abgelaufene Geschäftsjahr offen. Nach den bereits im Januar kommunizierten vorläufigen Daten erwarten Anleger die offizielle Bestätigung eines historischen Rekordgewinns. Kann der detaillierte Jahresbericht der Aktie nach der jüngsten Schwächephase neuen Schwung verleihen?

Mit einem Vorsteuerergebnis von 9,7 Milliarden Euro verzeichnete das Frankfurter Geldhaus 2025 das erfolgreichste Jahr seiner Geschichte. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 6,1 Milliarden Euro – ein Niveau, das zuletzt im Jahr 2007 erreicht wurde. Alle vier Kernbereiche steuerten zweistellige Zuwachsraten bei, wobei die Investmentbank mit einem Gewinnsprung von 20 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro als stärkster Treiber fungierte. Diese fundamentale Entwicklung markiert den vorläufigen Höhepunkt des harten Sanierungskurses unter Vorstandschef Christian Sewing.

Dividendenplus trifft auf Kurskorrektur

Aktionäre sollen direkt von der gestiegenen Profitabilität profitieren. Die Bank plant, die Dividende um 47 Prozent auf 1,00 Euro je Anteilsschein anzuheben, flankiert von einem neuen Aktienrückkaufprogramm im Volumen von einer Milliarde Euro. Insgesamt summieren sich die geplanten Kapitalausschüttungen für 2025 damit auf 2,9 Milliarden Euro.

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Trotz dieser operativen Stärke und der üppigen Ausschüttungspläne hat die Aktie in den vergangenen Wochen spürbar korrigiert. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Minus von 19 Prozent und notiert aktuell bei 27,18 Euro. Damit hat sich der Kurs deutlich von seinem Anfang Januar markierten 52-Wochen-Hoch bei 33,81 Euro entfernt und spiegelt eine gewisse Vorsicht der Marktteilnehmer wider.

Ob die morgige Vorlage des testierten Geschäftsberichts die Aktie wieder näher an ihre jüngsten Höchststände heranführt, entscheidet sich an den feingranularen Details. Investoren werden am 12. März ihren Fokus primär auf die konkreten Prognosen für 2026, die Entwicklung der Cost-Income-Ratio sowie auf belastbare Aussagen zu weiteren Kapitalausschüttungen in der zweiten Jahreshälfte richten.

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