Die Deutsche Bank kauft eigene Aktien in hohem Tempo zurück — und der Kurs fällt trotzdem. Dieses Spannungsverhältnis zeigt, wie groß der Gegenwind für das Papier derzeit ist.

Allein in der Woche vom 16. bis 20. März erwarb das Institut 6,25 Millionen eigene Anteile. Seit Programmstart am 26. Februar summieren sich die Rückkäufe damit auf rund 17,2 Millionen Aktien. Das Programm ist auf ein Gesamtvolumen von einer Milliarde Euro ausgelegt und bildet das Herzstück der Ausschüttungsstrategie für 2026.

Großzügige Kapitalrückgabe, ambitionierte Ziele

Hinter dem Rückkaufprogramm steckt ein klares Bekenntnis zur Aktionärspflege. Für das Geschäftsjahr 2025 strebt das Management Gesamtausschüttungen von 2,9 Milliarden Euro an — rund 50 Prozent des Gewinns. Ab 2026 soll die Ausschüttungsquote auf 60 Prozent steigen, vorausgesetzt, die harte Kernkapitalquote bleibt stabil zwischen 13,5 und 14,0 Prozent. Hinzu kommt eine geplante Dividende von 1,00 Euro je Aktie für 2025 — eine Steigerung von knapp 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Kurs unter Druck, Analysten optimistisch

Die Rückkäufe haben den Abwärtstrend bislang nicht stoppen können. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 26 Prozent verloren und notiert mit deutlichem Abstand zum Januarhoch von 33,81 Euro. Das durchschnittliche Analystenkursziel liegt bei 35,91 Euro — ein erhebliches Aufwärtspotenzial, das allerdings an operative Lieferfähigkeit geknüpft ist.

Am 29. April legt die Deutsche Bank ihre Quartalszahlen vor. Dann wird sich zeigen, ob das Investmentbanking die zuletzt vorsichtigen Signale des Managements bestätigt — und wie sich die Risikokosten im Bereich Gewerbeimmobilien entwickelt haben. Genau diese beiden Faktoren dürften darüber entscheiden, ob das Papier seinen Boden gefunden hat.

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