Private Credit, geopolitische Unsicherheiten und eine schwächelnde Investmentsparte — die Deutsche Bank kämpft derzeit an mehreren Fronten. Die Aktie notiert rund 25 Prozent unterhalb ihres Januarhochs von 33,81 Euro und damit deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt.

Private-Credit-Portfolio im Fokus

Besondere Aufmerksamkeit gilt derzeit dem Private-Credit-Exposure der Bank. Das Portfolio wuchs 2025 auf 25,9 Milliarden Euro — nach 24,5 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Anlageklasse steht branchenweit unter Beobachtung: Fondsrücknahmen, strengere Prüfung von Zeichnungsstandards und der Einfluss von KI auf bestimmte Kreditnehmer erhöhen den Druck. Das Institut selbst sieht sich keinen wesentlichen direkten Risiken durch Nichtbanken-Finanzinstitute ausgesetzt, räumt jedoch mögliche indirekte Risiken durch verflochtene Portfolios und Gegenparteien ein. Zusätzlich belastet die Warnung vor möglichen Rückstellungen im US-Gewerbeimmobiliensegment die Stimmung.

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Starke Basis, aber schwieriges Auftaktquartal

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 lieferte solide Ergebnisse: Nettogewinn von 7,1 Milliarden Euro, eine Eigenkapitalrendite von 10,3 Prozent — das beste Resultat seit Jahren. Das Management hält an der Jahresprognose für 2026 fest, mit Konzernerträgen von rund 33 Milliarden Euro und einer Kosten-Ertrags-Quote unter 65 Prozent.

Für das erste Quartal 2026 hatte CEO Christian Sewing jedoch vor flachen Gesamterträgen in der Investmentsparte gewarnt. Höhere Vergleichswerte aus dem Vorjahr und geopolitische Risiken belasten das Festzinsgeschäft — Zuwächse bei Emissionen und Beratung können das nur teilweise auffangen.

Die Q1-Zahlen am 29. April werden zeigen, wie belastbar das Geschäftsmodell unter aktuellem Marktdruck ist — insbesondere der Cost of Risk im Private-Credit-Portfolio steht dabei auf dem Prüfstand. Ein laufendes Aktienrückkaufprogramm, zuletzt mit rund 6,2 Millionen zurückgekauften Aktien in einer einzigen Woche, signalisiert zumindest Vertrauen des Managements in die eigene Bewertung.

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