Ein Rekordgewinn von 7,1 Milliarden Euro im vergangenen Jahr sollte eigentlich für Jubelstürme sorgen. Stattdessen befindet sich der Finanzkonzern seit Monaten auf einer steilen Talfahrt. Investoren suchen nach dem Haken an der Erfolgsgeschichte und finden ihn tief in der Bilanz verborgen.

Schwache Aussichten und Marktdruck

Die aktuelle Schwächephase hat gleich mehrere Auslöser. Zum einen drückt das allgemeine Marktumfeld, geprägt von steigenden Energiepreisen und geopolitischen Spannungen, auf die Stimmung im gesamten Bankensektor. Schwerer wiegt allerdings eine unternehmenseigene Warnung. CEO Christian Sewing dämpfte kürzlich auf einer Konferenz die Erwartungen für das erste Quartal 2026.

Obwohl das Management an den ehrgeizigen Jahreszielen von rund 33 Milliarden Euro Konzernertrag und einer angestrebten Kosten-Ertrags-Quote von unter 65 Prozent festhält, reagierten Marktteilnehmer verschnupft auf die kurzfristig trüben Aussichten.

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Intransparenz kostet Vertrauen

Der eigentliche Bremsklotz für eine nachhaltige Erholung liegt jedoch in einem speziellen Geschäftssegment. Ein knapp 26 Milliarden Euro schweres Private-Credit-Portfolio bereitet den Anlegern zunehmend Kopfzerbrechen. In einem wirtschaftlich angespannten Umfeld stört vor allem die fehlende Transparenz dieser vergebenen Mittelstandskredite. Von außen lässt sich die tatsächliche Ausfallgefahr kaum seriös bewerten.

Diese Unsicherheit spiegelt sich gnadenlos im Chart wider: Seit Jahresbeginn hat der Titel bereits über 25 Prozent an Wert eingebüßt. Marktbeobachter sehen in der Entwicklung der Risikokosten dieses Portfolios den entscheidenden Gradmesser für eine künftige Neubewertung der Papiere.

Dividende als Trostpflaster

Als Ausgleich für die wachsenden Risiken lockt das Institut mit üppigen Kapitalrückführungen. Für das laufende Jahr plant die Bank Ausschüttungen in Höhe von 2,9 Milliarden Euro. Darin enthalten sind eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie sowie ein groß angelegtes Aktienrückkaufprogramm über eine Milliarde Euro.

Ob dieses finanzielle Schutzschild ausreicht, entscheidet sich am 29. April 2026. An diesem Tag präsentiert die Bank ihre Zahlen für das erste Quartal. Belegen die Daten, dass die internen Kreditstandards dem aktuellen Stress im Mittelstand standhalten, dürfte der Verkaufsdruck auf die Aktie merklich nachlassen.

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