D-Wave Quantum Aktie: Verluste weiten sich aus
D-Wave Quantum hat am Donnerstagmorgen die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorgelegt. Das Ergebnis fällt zwiespältig aus: Während das Unternehmen beim Gewinn die Erwartungen deutlich verfehlte, explodierte der Jahresumsatz um 179 Prozent. Die Aktie hatte am Vortag bereits 5,6 Prozent zugelegt.
Quartalszahlen enttäuschen
Im vierten Quartal wies D-Wave Quantum einen Verlust je Aktie von 0,09 Dollar aus. Analysten hatten lediglich mit einem Minus von 0,06 Dollar gerechnet. Auch beim Umsatz blieb das Unternehmen hinter den Prognosen zurück: Mit 2,75 Millionen Dollar verfehlte D-Wave die Konsensschätzung von 3,72 Millionen Dollar. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet dies dennoch ein Plus von 19 Prozent.
Der Bruttogewinn stieg im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 1,8 Millionen Dollar. Gleichzeitig schnellten die Betriebsausgaben auf 36,6 Millionen Dollar hoch – ein Anstieg von 21,7 Millionen Dollar im Vorjahr. Verantwortlich dafür waren höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, Vertrieb sowie Verwaltung.
Der Nettoverlust weitete sich auf 42,3 Millionen Dollar aus, was 0,12 Dollar je Aktie entspricht. Im vierten Quartal 2024 hatte der Verlust noch bei 86,1 Millionen Dollar oder 0,37 Dollar je Aktie gelegen. Die Verbesserung resultierte teilweise aus geringeren negativen Effekten bei der Bewertung von Warrant-Verbindlichkeiten.
Umsatz im Gesamtjahr fast verdreifacht
Über das gesamte Geschäftsjahr 2025 erzielte D-Wave Quantum einen Umsatz von 24,6 Millionen Dollar – eine Steigerung um 179 Prozent gegenüber 8,8 Millionen Dollar im Jahr 2024. Der Bruttogewinn kletterte um 265 Prozent auf 20,3 Millionen Dollar, die Bruttomarge verbesserte sich von 63,0 auf 82,6 Prozent.
Die Betriebsausgaben stiegen im Jahresvergleich um 46 Prozent auf 120,7 Millionen Dollar. Der Jahresverlust belief sich auf 355,1 Millionen Dollar oder 1,11 Dollar je Aktie, nach einem Verlust von 143,9 Millionen Dollar im Vorjahr. Maßgeblich für die Ausweitung war eine nicht zahlungswirksame Belastung von 270,5 Millionen Dollar aus der Bewertung von Warrant-Verbindlichkeiten.
Rekordhoch bei Liquidität und starke Auftragsdynamik
D-Wave beendete das Jahr 2025 mit der höchsten Liquidität seiner Unternehmensgeschichte. Die Barmittel und Wertpapiere beliefen sich auf 884,5 Millionen Dollar – ein Zuwachs von 397 Prozent gegenüber 178,0 Millionen Dollar Ende 2024. Der Mittelzufluss resultierte vor allem aus Kapitalmaßnahmen und der Ausübung von Warrants, die netto 779,1 Millionen Dollar einbrachten.
Die Auftragseingänge im Gesamtjahr 2025 sanken um 22 Prozent auf 18,7 Millionen Dollar. Im Vorjahr war ein achtstelliger Auftrag für den ersten Quantencomputer-Systemverkauf enthalten gewesen. Nach dem Jahresende schloss D-Wave jedoch zusätzliche Aufträge im Volumen von über 32,8 Millionen Dollar ab – ein Signal für deutlich anziehende Nachfrage zu Beginn des Jahres 2026.
Partnerschaft mit Fokus auf Bundesbehörden
Einen Tag vor der Zahlenvorlage gab Unissant, Inc. eine strategische Partnerschaft mit D-Wave bekannt. Die Kooperation zielt auf Bundesbehörden ab und kombiniert Unissants Expertise in der Umsetzung behördlicher Projekte mit D-Waves Quantencomputing-Technologie. Im Fokus stehen komplexe Herausforderungen wie Optimierung, Analytik und Bilderkennung.
Aktie weit unter Jahreshoch
Die D-Wave-Aktie schloss am Mittwoch bei 19,70 Dollar und notiert damit rund 60 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 46,75 Dollar aus dem Oktober 2025. Im Januar 2026 hatte das Unternehmen die Übernahme von Quantum Circuits, Inc. für 550 Millionen Dollar abgeschlossen und ergänzt damit seine Annealing-Plattform um Gate-Modell-Technologie. Zudem plant D-Wave den Umzug seines Hauptsitzes von Palo Alto nach Boca Raton in Florida bis Ende 2026.
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