Capgemini Aktie: OpenAI-Pakt fix
Capgemini will zum zentralen Architekten der betrieblichen Künstlichen Intelligenz aufsteigen. Als Gründungsmitglied der neuen „OpenAI Frontier Alliance“ setzt der IT-Dienstleister auf eine tiefe Integration der neuesten Modelle des ChatGPT-Entwicklers in globale Unternehmensabläufe. Diese strategische Weichenstellung erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt, an dem die Aktie nach einer monatelangen Talfahrt nach einem Boden sucht.
Strategische Allianz mit OpenAI
Durch den Beitritt zur Frontier Alliance erhält Capgemini exklusiven Zugriff auf die neue „Frontier“-Plattform von OpenAI. Ziel ist es, KI nicht mehr nur in Testprojekten zu isolieren, sondern sie tief in die Systemintegration und die organisatorischen Abläufe der Kunden einzubetten. Dabei stehen vor allem Multi-Agenten-Workflows im Fokus, die komplexe Geschäftsprozesse eigenständig steuern sollen.
Dass dieser Fokus notwendig ist, zeigen die Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres: Bereits 2025 machten generative und agentische KI-Lösungen rund 10 % der Auftragseingänge im vierten Quartal aus. Wird dieser massive Fokus auf die Partnerschaft mit OpenAI ausreichen, um das Vertrauen der Investoren nachhaltig zurückzugewinnen?
Hohe Kosten für den KI-Umbau
An der Börse wird die technologische Offensive bisher mit Zurückhaltung quittiert. Die Aktie schloss am Mittwoch bei 102,05 Euro und notiert damit seit Jahresbeginn rund 27,6% im Minus. Mit einem Abstand von lediglich 2,9 % zum 52-Wochen-Tief (99,16 Euro) steht das Papier weiterhin unter deutlichem Verkaufsdruck.
Für das laufende Jahr 2026 plant das Management eine umfassende Restrukturierung, um die Belegschaft an die veränderte, KI-gesteuerte Nachfrage anzupassen. Die Kosten hierfür beziffert das Unternehmen auf insgesamt 700 Millionen Euro über zwei Jahre, wobei der Großteil bereits 2026 anfallen soll. Trotz dieser Sonderbelastungen zeigt sich Capgemini für das operative Geschäft optimistisch.
Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert Capgemini ein Umsatzwachstum zwischen 6,5 % und 8,5 % bei konstanten Wechselkursen. Die operative Marge soll sich leicht auf 13,6 % bis 13,8 % verbessern, während ein organischer Free Cashflow von bis zu 1,9 Milliarden Euro angestrebt wird. Ob diese Wachstumsziele erreicht werden, wird maßgeblich davon abhängen, wie schnell sich die OpenAI-Partnerschaft in faktische Umsatzbeiträge übersetzen lässt.
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